Volkswagen muss Elektro-Golfs zurückrufen

(Bild: Volkswagen)

VW kommt einfach nicht aus der Krise heraus. Nun müssen sämtliche Elektro-Golfs in den USA wegen Problemen beim Akkumanagement zurück gerufen werden. Ein Software-Update soll die Pannen-Anfälligkeit beheben.

Volkswagen muss sämtliche Elektro-Golfs in den USA wegen einem Problem beim Akkumanagement zurückrufen. Glücklicherweise soll eine Software-Aktualisierung helfen, die Probleme in den griff zu bekommen. Die aktuelle Steuersoftware soll etwas überempfindlich reagieren und die Fahrzeuge lahmlegen können.

Das Diagnoseprogram sei überempfindlich, berichtet die US-Überwachungsbehörde National Highway Traffic Safety Administration in einem Schreiben (PDF).

Eine kurze Spannungsspitze könnte vom System falsch interpretiert werden, heißt es weiter. Wenn diese festgestellt wird, nimmt die Software irrtümlich einen schweren Fehler an und schaltet schlichtweg den Akku ab. Was das bei einem Elektroauto bedeutet, kann man sich ausmalen. Ein plötzliches Abschalten des Vortriebs kann unter Umständen zu Unfällen führen, meint die US-Behörde. Lenken und Bremsen funktioniert allerdings noch, weil hier eine Ersatzbatterie genutzt wird. Dennoch – der Fahrer könnte von der Situation überfordert sein.

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Die zurückgerufenen E-Golfs wurden zwischen Mai 2014 und März 2016 gebaut. Hiesige Elektro-Golfs sind von den Problemen nicht betroffen. Der Unterschied machen die unterschiedlichen Stromnetze. In den USA wird mit einer Spannung von 110 Volt gearbeitet.

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