iPhone SE: Keine Rekord-Online-Verkäufe am ersten Wochenende

(Bild: Apple)

Apples neues 4-Zoll-Smartphone iPhone SE soll einem Bericht zufolge kein beeindruckendes Startwochenende hingelegt haben. Es soll sich im Vergleich zum iPhone 6S und 6 deutlich schlechter verkauft haben. Laut den Zahlen hat es nur 6 beziehungsweise 3 Prozent der Online-Verkäufe der zwei letztjährigen Modelle verzeichnet.

Berichtet wird dies von Slice Intelligence. Die Daten basieren auf den Einkäufen von 4 Millionen Online-Nutzern. Trotz der verhältnismäßigen geringen Verkaufszahlen könnte Apple sein mit dem iPhone SE verfolgtes Ziel erreicht haben. Unter den Käufern befinden sich mit 15,9 Prozent mehr Android-Nutzer als noch beim iPhone 6S. Zudem haben mehr Anwender zuschlagen, die in den letzten zwei Jahren kein Smartphone gekauft haben. Den erhobenen Zahlen zufolge sind unter den iPhone-SE-Kunden überraschenderweise mehr ältere Personen und ein höherer Anteil von ihnen ist männlich.

Auch in China sind die Verkäufe des iPhone SE verhalten. „Das anfängliche Interesse am iPhone SE ist lauwarm“, so Neil Shah von Counterpoint Research. In China gab es in der Woche nach der Ankündigung laut CNBC 3,4 Millionen Vorbestellungen, was allgemein als gute, aber keinesfalls rekordverdächtige Zahl gesehen wird.

Mit dem vor einer Woche in Cupertino vorgestellten iPhone SE dürfte Apple einen Versuch unternommen haben, Besitzer älterer Modelle wie iPhone 4 zu einer Aktualisierung zu bewegen.  Es hoffte auch mehr Android-Nutzer zu gewinnen sowie auf bessere Verkäufe in Schwellenländern wie Brasilien, China oder Indien, wo nur wenige einen Preis um 800 Dollar für ein Smartphone zahlen können.

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Die Technik des SE entspricht in groben Zügen der des aktuellen 4,7-Zoll-Modells iPhone 6S, wenn auch ohne dessen 3D-Touch-Funktion. Es kostet in den USA 399 Dollar und in Deutschland 489 Euro. Offizielle Bestellungen des neuen Modells sind bei Apple seit 24. März möglich. Am 31. März will es mit der Auslieferung beginnen.

Tags :Quellen:Slice IntelligenceVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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