Sony will bessere Playstation bauen

(Bild: Sony)

Sony will eine neue Playstation-Konsole mit besserer Grafikleistung entwickeln, die auch 4K ausgeben kann, berichtet das renommierte Wall Street Journal. Die neue Playstation soll noch vor Oktober und damit vor dem Marktstart der Playstation VR angekündigt werden.

Die neue Playstation soll eine aufgemotzte Version der Playstation 4 werden. Die aktuelle Playstation 4 wurde schon 36 Millionen Mal verkauft. Sie soll auch nach der 4K-Playstation weiterverkauft werden – vermutlich zu einem leicht gesenkten Preis.

Einer nicht näher genannten Quelle des Wall Street Journals zufolge wird die neue Sony-Konsole Ultra-HD-Auflösung unterstützen und so auch ausreichend Leistung für eine ruckelfreie Virtual-Reality-Erfahrung liefern. Zugleich soll sie aber denselben Software-Katalog nutzen wie die aktuelle Playstation 4.

Kotaku hatte schon Mitte März von einer „Playstation 4.5“ mit 4K-Auflösung berichtet. Seine Quellen konnten aber nicht sagen, ob Besitzer einer Playstation 4 ein Upgrade durchführen können oder ein komplett neues Gerät kaufen müssen, um von dem Leistungsschub zu profitieren. Laut Wall Street Journal wird Letzteres der Fall sein.

Eine neue Konsole in so kurzer Zeit nach dem Vorgänger wäre ein Novum in der Videospielebranche. Normalerweise haben Spielkonsolen einen Lebenszyklus von sechs bis sieben Jahren. Beispielsweise erschien die Playstation 4 im November 2013, die Playstation 3 im November 2006 (Japan und Nordamerika) beziehungsweise März 2007 (Europa) und die Playstation 2 im November 2000. Für die Konsolen von Microsoft und Nintendo gelten ähnliche Veröffentlichungszyklen.

Offenbar ist Sony nun zu einer schnelleren Aktualisierung seiner Playstation gezwungen, damit sich Playstation VR damit optimal nutzen lässt. Die Konkurrenten Oculus Rift und HTC Vive setzen ebenfalls sehr leistungsfähige Hardware voraus, so dass ein kompatibler PC aktuell noch rund 1000 Euro kostet. Wie teuer die neue Playstation-Konsole werden wird, ist noch unklar. Den Preis für die 500-GByte-Version der PS4 hatte Sony vergangenes Jahr von 400 auf 350 Dollar beziehungsweise Euro gesenkt.

Die Endkundenversion von Sonys VR-Headset wird mit 399 Dollar respektive Euro deutlich günstiger als die großen Konkurrenten Oculus Rift und HTC Vive, die 599 respektive 799 Dollar zuzüglich Steuern und Versand kosten. In Sachen Technik kann Sonys VR-Brille jedoch nicht mit der Konkurrenz mithalten, dafür soll es schon zum Start eine breite Palette an unterstützten Spielen geben. Sony spricht hier von rund 50 Titeln. Außerdem bietet die Playstation VR einen Kinomodus, in dem sich Filme und Serien ansehen lassen.

Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

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