Oculus Rift: Keine Versandkosten bei Bestellung bis 2. April

(Bild: Oculus)

Oculus hat mit einem unerwarteten Komponenten-Engpass bei der Fertigung seines Virtual-Reality-Headsets zu kämpfen. Dies resultiert in Lieferschwierigkeit für die erste Charge. Wer die Oculus Rift vorbestellt hat, könnte daher etwas länger auf seine VR-Brille warten müssen. Als Ausgleich bekommt ihr dafür die Versandkosten erlassen. 

Brendan Iribe, der CEO on Oculus, hat am Wochenende mitgeteilt, dass die ersten Exemplare der Rift bei einigen Vorbestellern wegen einer „unerwarteten Verknappung von Komponenten“ später als geplant ankommen werden. Als Entschädigung erlässt das Unternehmen bei allen Pre-Orders, die bis einschließlich 2. April getätigt wurden, die Kosten für den Versand. Auch internationale Bestellungen sind mit eingeschlossen.

Die Lieferung nach Deutschland kostet 42 Euro. Dennoch würdet ihr sicherlich lieber für den Versand zahlen, wenn ihr die Oculus Rift dafür früher in den Händen halten könntet. Ein kleiner Trost ist es aber immerhin. Wie groß die Verzögerungen sein werden ist nicht bekannt. 

Der Oculus-Mitgründer, Palmer Luckey, hatte letzte Woche noch in einem Interview darauf hingewiesen, wie wichtig ein reibungsloser Start für die Oculus Rift und die Verbreitung von Virtual Reality insgesamt sei. Allerdings ließen sich wahrscheinliche Probleme durchaus erahnen. Schließlich hatte Oculus angekündigt, seine Brille nach jahrelanger Entwicklungszeit „im ersten Quartal 2016“ verfügbar zu machen. Später nannte es den 28. März 2016 als Lieferbeginn – um gerade noch im selbstgesteckten Zeitplan zu bleiben.

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Die Oculus Rift kostet in Deutschland 699 Euro. Damit ist die Rift teurer als beispielsweise die HTC Vive oder die PlayStation VR. Der hohe Preis im Vergleich zu Konkurrenz-Produkten war in ersten Test-Berichten auch ein Kritikpunkt, zumal die VR-Brille auch nur zusammen mit einem High-End-PC genutzt werden kann. Gelobt wurden im Allgemeinen aber das Design und die Produktqualität der Rift. Die versprochene leuchtende Zukunft von Virtual Reality sehen die Tester überwiegend aber noch in einiger Ferne.

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Allerdings gibt es auch Probleme bei der HTC Vive, deren Verkaufsstart der 5. April ist. Ein Dienstleister hatte ein Problem mit Zahlungen per Kredikarte oder Bankkonto, die zu versehentlichen Auto-Stornierungen von Aufträgen führten.

„Während diese Woche Bestellungen der HTC Vive abgewickelt wurden, war eine beschränkte Zahl an Personen von Auto-Stornierungen aufgrund von Verarbeitungsproblemen mit Finanzdienstleistern betroffen“, erfuhr die Publikation Polygon von einem Sprecher. „Wir arbeiten aktiv daran, das zu beheben, und haben die Bestellungen einiger Kunden schon wieder aktiviert.“

Tags :Quellen:OculusVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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