Skullcandy Grind Wireless – 90 Euro Bluetooth Kopfhörer im Test

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Der Skullcandy Grind Wireless kostet gerade einmal knapp 90 Euro, kommt in stylischem Design, sitzt gut, bringt Bluetooth und einen ordentlichen Klang. Wo ist hier der Haken? Wir haben den Skullcandy Grind Wireless im Test.

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Skullcandy Grind Wireless

Als wir uns vor etwa einem Jahr das erste Mal den Skullcandy Grind auf die Ohren legten, waren wir ernsthaft überrascht. Für gerade einmal 50 Euro UVP bietet der Grind coole Optik, angenehmen Tragekomfort und unerwartet ausgeglichenen Sound. Zum vollen Test des Skullcandy Grind geht es hier.

Zugegeben, der Skullcandy Grind ist mit einer UVP von 89,99 Euro mehr als doppelt so teuer wie sein Vorgänger. Dafür verzichtet der Grind Wireless – wie der Name schon unschwer vermuten lässt – optional auf Kabel und setzt stattdessen auf Bluetooth. Ob sich der Aufpreis lohnt und welche Vor- beziehungsweise Nachteile Bluetooth mit sich bringt verraten wir dir im Test des Skullcandy Grind Wireless.

Grind Wireless – Optik & Verarbeitung

Wir haben die schwarze Variante des Grind Wireless vorliegen, die ohne zu übertreiben als die konservativste aller Farbvarianten angesehen werden kann. Insgesamt kann auf der Homepage von Skullcandy zwischen sechs verschiedenen Designs gewählt werden. Schaut am besten selber mal dort vorbei. Es sind durchaus Farbvarianten erhältlich, die durchaus als mutig eingestuft werden können.

Die schwarzen Skullcandy Grind Wireless sehen im Grunde fast genauso aus wie die Skullcandy Grind. Warum sollte Skullcandy auch am Design was verändern? Schließlich wurden die Grind zu Recht für ihr minimalistisches und hochfunktionelles Design gefeiert.

Kleiner Nachteil: Der Kopfhörer lässt sich nicht falten und kommt ohne Aufbewahrungstasche. Auch könnten die gewählten Materialien gerne hochwertiger sind. Man sieht es ihm zwar nicht an, aber die Plastikabdeckung der Ohrenmuschen fühlen etwas billig an.

Die Plastikabdeckung wirkt in der schwarzen Variante nicht sehr hochwertig. (Bild: Übergizmo)

Die Plastikabdeckung wirkt in der schwarzen Variante nicht sehr hochwertig. (Bild: Übergizmo)

Tragekomfort

Der Wireless liegt genauso wie sein kabelgebundenes Pendant extrem angenehm auf den Ohren– und das obwohl es sich hier um ein On-Ear- und nicht um ein Over-Ear-Modell handelt. Auch die etwa 200 Gramm Gewicht können da fast schon vernachlässigt werden.

Skullcandy Grind Wireless

Für einen On-Ear-Kopfhörer liegt der Skullcandy Grind Wireless sehr angenehm auf dem Lauschern.

Bedienung

An der rechten Hörmuschel befinden sich drei gut erfühlbare Knöpfe, mit sinnvollen Doppelbelegungen. Laut / Leise, Start / Stopp, Vor / Zurück, On / Off, Paring Mode, Anrufe annehmen / ablehnen – das alles funktioniert ganz wunderbar mit nur drei Knöpfchen.

Die drei Taster am Grind Wireless sind gut erfühlbar und sinnvoll doppelbelegt. (Bild: Übergizmo)

Die drei Taster am Grind Wireless sind gut erfühlbar und sinnvoll doppelbelegt. (Bild: Übergizmo)

Außerdem befindet sich unten an der rechten Ohrmuschel der microUSB-Port, über den der Grind Wireless geladen werden kann. Skullcandy gibt die Akkulaufzeit bei mittlerer Lautstärke mit 12 Stunden an, bevor der Grind Wireless wieder ans Netz muss.

Sollte der Akku mal ausgehen lässt sich über den 3,5 mm Audio-Port das mitgelieferte Kabel anschließen. Schon verwandelt sich der Grind Wireless in einen kabelgebunden Kopfhörer. Eine Steuereinheitgibt es an dem Kabel nicht.

Der Grind Wireless ist genaugenommen gar kein Kopfhörer, sondern ein Headset. Auch das Mikrofon versteckt sich in der rechten Ohrmuschel und überträgt die eigene Stimme laut und klar an das Gegenüber. Lediglich bei Wind sollte man aufpassen, da das gegenüber hier ein deutliches Pfeifen wahrnimmt.

Klang

Die Klangqualität des Skullcandy Grind Wireless spielt in einer höheren Liga, als der recht geringe Einstiegspreis vermuten lässt. Das Klangbild ist vergleichsweise homogen. Soll heißen, dass die Bässe sich vornehm zurück halten, dafür die Höhen klar definiert sind und auch die mittleren Töne nicht zu kurz kommen.

Wer einen Kopfhörer mit einem eigenen Klangbild sucht, sollte vielleicht eher zu Marken wie Beats greifen, welche die tiefen Töne übermäßig betonen. Die Skullcandy wirken fast schon neutral, was üblicherweise eher ein Merkmal von teureren Kopfhörern ist.

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Klar handelt es sich beim Skullcandy Grind Wireless um einem Kopfhörer im Einstiegsbereich. Audiophile, Musiker und Leute, die viel Erfahrung mit verschiedenen Kopfhörern haben, werden das auch recht schnell hören. Dennoch wirkt der Klang des 90 Euro Grind Wireless eher wie ein Kopfhörer der 200 – 300 Euro Preiskategorie.

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Fazit

Der Skullcandy Grind Wireless gehört zu den besten Bluetooth-Kopfhörern seiner Preiskategorie. Er leistet sich quasi keine eklatanten Schwächen: bequemer Sitz, praktische Knöpfe, lange Akkulaufzeit, coole Optik, ausgeglichener Klang. Schön wäre noch gewesen, wenn man ihn für den besseren Transport hätte zusammenfalten können. Aber das ist nun wirklich eine Kleinigkeit. Wenn du einen Bluetooth-Kopfhörer für unter 100 Euro suchst solltest du dir unbedingt den Skullcandy Grind Wireless anschauen / anhören. Sehr empfehlenswert!

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