Lytro konzentriert sich nur noch auf Virtual Reality Kameras

(Bild: Lytro)

Vielleicht erinnert ihr euch noch an Lytro, das Unternehmen, das die Fotografie revolutionieren wollte. Wie? Mit Lichtfeldtechnologie, wodurch der Fokus eines Bildes jederzeit nach der Aufnahme beliebig geändert werden kann. Zur großen Revolution scheint es nun leider nicht mehr zu reichen.

Diverse Smartphones haben in letzter Zeit auf Basis neuer Technologien Kameras spendiert bekommen, die ebenfalls mit Fokus-Features ausgestattet sind. Die Lichtfeldkameras von Lytro hatten offenbar unter anderem deshalb des Nachsehen – und auch, weil die noch jungen Geräte bisweilen nur verhältnismäßig geringe Bildauflösungen erreichten. In Zeiten von 4K-Videos und 21-Megapixel-Smartphones ist das ein großer Nachteil.

Lytro will sich deshalb nicht länger dem Consumer Markt stellen, sondern auf Virtual Reality fokussieren.  Der CEO von Lytro, Jason Rosenthal, meinte, man war „dem Wettbewerb in einem etablierten Markt ausgesetzt. Die Produktanforderungen in den Köpfen der Konsumenten wurden ganz stark von viel größeren Firmen bestimmt.“

Einer Nische, zu der man passen könnte, sieht man sich aber dennoch gegenüber. Schon im November letzten Jahres hat man ein erstes Produkt für diese Nische veröffentlicht: Die 360-Grad-Kamera Immerge, die für cineastisches Virtual Reality konzipiert ist. Tatsächlich gibt es in diesem Bereich noch nicht allzu viele große Hersteller und die Entwicklung der nötigen Kameras steckt bisweilen mehr oder minder in den Anfängen.

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Hinzu kommt, dass Virtual Reality immer präsenter wird und mittlerweile sogar kostenloses pornografisches VR-Material verfügbar ist. Im neuen Markt der VR-Kameras wird Lytro unter anderem mit Nokia und deren 60.000 US-Dollar Kamera OZO konkurrieren müssen. Rosenthal fügte hinzu, er „wache mit einem brennenden Verlangen, in die Arbeit zu gehen, auf, da er sehr aufgeregt bezüglich dessen ist, was man als nächstes bauen werde und welches Potential dies hat, um dazu beizutragen, VR zu formen. Ich bin von einem tollen Team umgeben. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht jemand meine fünf liebsten Worte ausspricht: Willst du etwas cooles sehen?“ Ok, wir sind gespannt auf Lytros nächsten Wurf.

Tags :Quellen:(Bild: Lytro)Via:Tyler Lee, Übergizmo.com

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