LG G5 in Einzelteile zerlegt

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Wie immer zerlegt iFixit neueste Hardware, um sie auf ihre Reparierbarkeit zu prüfen. So auch das LG G5, welches von iFixit mit acht von zehn möglichen Punkten eine sehr hohe Reparierfähigkeit attestiert bekommt.

iFixit stellen besonders lobend das austauschbare Akkumodul hervor. Beim Röntgen des LG G5 erkannten die Spezialisten eine hohe Ähnlichkeit der Anordnung innerer Komponenten zum iPhone.

Auch das nicht verklebte und von LG selbst hergestellte Display, das 2560 mal 1440 Bildpunkte auflöst, bot den Reparaturspezialisten wenig Widerstand. Nur zwei Schrauben und ein paar Klemmen waren zu öffnen – und keine umständlichen Prozeduren erforderlich, um es abzuheben. Der Zugang zum Gehäuse und den verbauten Komponenten hätte kaum einfacher sein können.

Zur guten Bewertung heben die Reparaturspezialisten den Verzicht auf Klebstoff und den Einsatz von nur wenigen Schrauben hervor, was die Gehäuseöffnung so mühelos gestaltet. Dank üblicher Kreuzschlitzschrauben finde sich schnell das passende Werkzeug. Die vielfach modularen Komponenten wären einfach und preisgünstig zu ersetzen. Leicht bemängelt werden teilweise aufklebte Modulabdeckungen, aber die Module selbst ließen sich leicht austauschen. Eine negative Bewertung erhalten lediglich die miteinander verschmolzenen Displayschichten, was den Austausch bei einer Beschädigung verteuert.

LG brachte sein Flaggschiff-Smartphone G5 im letzten Monat für 699 Euro in den Handel. Es verfügt über ein sogenanntes Always-On-Display, das im oberen Drittel Benachrichtigungen, Uhrzeit, Datum und weitere Details anzeigt, ohne dass Nutzer das Gerät einschalten müssen. Eine weitere Besonderheit des LG G5 sind zwei in der Rückseite verbaute Kameras. Eine davon ist mit einem 135-Grad-Weitwinkelobjektiv und 8-Megapixel-Sensor ausgerüstet, die andere mit einer 78-Grad-Standardoptik und 16-Megapixel-Sensor.

Angetrieben wird LGs neues Smartphone-Spitzenmodell von Qualcomms Snapdragon 820 mit vier bis zu 2,1 GHz schnellen Kryo-Kernen, Adreno-530-Grafik und integrierter Malware-Schutztechnik. Dem Chip stehen 4 GByte LPDDR4-RAM zur Seite. Außerdem sind 32 GByte interner Speicher verbaut, der sich mittels eines MicroSD-Karteneinschubs theoretisch um bis zu 2 TByte erweitern lässt – in der Praxis sind es derzeit 200 GByte.

Tags :Via:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de

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