Apollo Lake ist Intels neue Plattform für günstige Cloudbooks

(Bild: CNET.com)

Intel bewirbt Notebooks, Convertibles, Tablets und Mini-Pc´s unter dem Oberbegriff Cloudbooks als günstigere Alternative. Die Preise sollen zwischen 169 und 269 Dollar liegen und eine Welle neuer Produkte soll ab der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen.

Liliputing hat berichtet, dass Intel nun einen neuen Oberbegriff für günstigere Notebooks gefunden hat. Unter dem Namen Cloudbooks sollen nun Geräte auf der Apollo Lake Plattform beworben werden. „Cloudbooks“ steht für günstige Windows-Notebooks zu Preisen zwischen 169 und 269 Dollar.

Die Bezeichnung und das Konzept lehnen sich offenkundig an Googles Chromebooks an, die allerdings das Linux-basierte Chrome OS verwenden. Den Namen Cloudbook verwendet Acer seit Sommer 2015 für eine Notebookreihe, Intel meint damit aber auch andere Hersteller und wendet ihn sogar rückwirkend an, wenn es argumentiert, seit 2014 seien 5 Millionen Stück weltweit verkauft worden.

Solche Geräte gab es schon mit Windows 8, um dem Erfolg von Chromebooks vor allem im Bildungsbereich etwas entgegensetzen zu können. Nach dem Start von Windows 10 kam auch dieses für Budget-Notebooks zum Einsatz. Was bislang fehlte, war ein griffiger Name – und Intel glaubt nun, einen gefunden zu haben.

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Typischerweise sind Cloudbooks mit 2 GByte RAM und 32 GByte SSD-Speicher ausgestattet. Die Prozessoren kommen aus Intels Reihen Celeron und Pentium, die auch bei Chromebooks erste Wahl sind. Mit Apollo Lake steht in der zweiten Jahreshälfte ein Update an, das Intel beim IDF OEM-Partnern näherzubringen hofft. Es verspricht mehr Leistung bei geringerem Stromverbrauch – und somit längere Akkulaufzeit.

(Bild: Microsoft)

In China führte Intel zugleich ein etwas höherwertig ausgestattetes Referenzdesign für ein Cloudbook ein. Es enthält einen 11,6-Zoll-Bildschirm mit 1920 mal 1080 Pixeln Auflösung und 4 GByte RAM. Als Chip können OEMs zwischen noch ungenannten Apollo-Lake-Modellen wählen.

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Wenn sie auch ein ganz anderes Marktsegment abdeckt, erinnert die Cloudbook-Initiative an das ebenfalls von Intel eingeführte Ultrabook-Konzept, das sich an die Ästhetik des Apple Macbook Air anlehnte und mit Windows paarte. Bei großem Aufwand durch Intel und Herstellungspartner war ihm nur begrenzter Erfolg beschieden. Zu verlieren hat Intel wenig, solange seine Prozessoren sowohl in Cloudbooks als auch Chromebooks zum Einsatz kommen. Zwar experimentierte etwa Acer 2014 mit einem ARM-basierten Chromebook, das ein Nvidia-Tegra-SoC einsetzte, die ARM-Architektur ist in dem Segment aber bisher eine Randerscheinung.

Tags :Via:Mit Material von Florian Kalenda, ZDnet.de

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