Forscher entwickeln flexible Kamera

(Screenshot: Übergizmo)

Forscher des Computer Vision Lab der Columbia University haben einen Prototyp einer flexiblen Kamera entwickelt, die völlig neue Anwendungsszenarien erlaubt. Ein Einsatzgebiet könnten beispielsweise autonome Fahrzeuge sein.

Flexible Sheet Kamera mit elastischer Optik

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(Bildmaterial: Computer Vision Lab, Columbia University)

„Heutige Kameras erfassen die Welt im Wesentlichen von einem einzigen Punkt im Raum aus“, so der Leiter der Studie in einer Pressemitteilung. „Wir untersuchen einen radikal anderen Ansatz bildgebender Verfahren.“

Die  Technik soll es ermöglichen, Kameras künftig um Objekte herumwickeln zu können. Zum Beispiel könnten flexible Kameras selbstfahrende Autos verbessern. Sie ließen sich einfach um die Kurven einer Karosserie eines Fahrzeugs legen und könnten so größere Winkel abdecken und eine bessere Sicht der Umgebung liefern. Laut Dr. Shree Nayar sind zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten denkbar.

(Screenshot: Übergizmo)

Um die Kamera flexibel zu machen, haben die Forscher Silikon verwendet. Der Prototyp ähnelt ein bisschen dem Aussehen eines Solar-Kachels. Die von der Kamera im gebogenen Zustand erfassten Aufnahmen sehen zwar wie seltsam verzerrte Bilder aus, sind aber dennoch qualitativ hochwertige Fotos in voller Größe.

(Screenshot: Übergizmo)

Leider ist die Technik offensichtlich noch weit von ihrer Marktreife entfernt, aber dennoch eine faszinierende Idee. Womöglich werden wir künftig mit Kameras in Größe einer Kreditkarte fotografieren können, die eine Anpassung des Sichtfeldes durch ein Verbiegen erlauben, wie ein Konzept-Video der Columbia University auf Youtube erahnen lässt.

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Tags :Quellen:Computer Vision Lab, Columbia UniversityVia:Ubergizmo

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