iTunes Movies und iBooks in China gesperrt

iTunes Movies und iBooks in China gesperrt (Bild: News.com)

Nach nur sechs Monaten am chinesischen Markt musste Apple seine Dienste iBooks und iTunes Movies auf behördliche Anordnung schließen. Die genauen Gründe dafür sind noch unklar. Experten vermuten, dass die chinesische Regierung Angebote aus dem eigenen Land bevorzuge, zum Beispiel von Huawei, Alibaba und Tencent. Wahrscheinlich erscheint aber auch, dass die Schließung in Zusammenhang mit Apples Entscheidung in der vergangenen Woche steht, der chinesischen Regierung keine Einblicke in seine Quellcodes zu geben.

Apple ist sowohl mit Hardware als auch mit Software bereits seit 2012 auf dem chinesischen Markt aktiv. Bisher schien das Verhältnis zwischen dem US-Unternehmen und der chinesischen Regierung ein gutes zu sein. Der chinesische Markt ist für Apple heute der zweitwichtigste (direkt nach den USA), in Sachen iPhone-Verkäufe sogar der wichtigste.

„Wir hoffen, unseren chinesischen Kunden Bücher und Filme sobald wie möglich wieder zugänglich machen zu können“, so ein Sprecher des Unternehmens. Apple hatte zuvor bereits eine Genehmigung für iBooks und iTunes Movies erhalten. Dabei verpflichtet sich Apple dazu, chinesische Nutzerdaten zu speichern und sich den regionalen Zensurgesetzen zu unterwerfen.

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