Spirio: Steinway-Flügel mit iPad-Anschluss bringt Weltstars ins Musikzimmer

(Bild: Steinway)

Die Spirio-Selbstspielapperatur für einige Steinway-Flügel wird über ein iPad gesteuert und haut selbst in die Tasten und tritt die Pedale. Dabei hat der renommierte Klavierbauer internationale Weltstars und ihr Tastenspiel aufgenommen, was mit Spirio wiedergeben wird.

Die Selbstspielapperatur Spirio macht einige Steinway-Flügel zu einem Pianola. Das waren früher Geräte, die Klaviere zum Spielen brachten, ohne dass ein Mensch daran saß. Heutzutage muss kein Papierlochstreifen mehr dafür genutzt werden, dem Gerät die richtigen Noten beizubringen – das macht einfach ein iPad.

Steinway hat nun mit dem Spiro eine Neuauflage der eigentlich untergegangenen Technik der Pianolas geschaffen, die nicht nur Noten wiedergeben und die Flügel dazu bringen kann, sie zu spielen. Das geniale dabei ist, dass der App Aufnahmen von zahlreichen Künstlern beiliegen, die dann am heimischen Flügel abgespielt werden.

Zum Repertoire gehören unter anderem Stewart Goodyear, Glenn Gould, Olga Kern und Lara Downes. Insgesamt werden etwa etwa 1.700 Stücke mitgeliefert – und zwar kostenlos. Das Spektrum reicht von Bach über Beethoven bis hin zu Irving Berlin und Billy Joel. Die Technik zum Ansteuern des Klaviers hatte Steinway durch die Übernahme von Live Performance gekauft.

(Bild: Steinway)

Spirio macht Klavierspieler arbeitslos

Der Preis für das Spirio ist nicht bekannt, aber die Website Quartz hat schon einmal vorsichtig nachgefragt: Ein Flügel mit der Selbstspielapperatur soll etwa 110.000 US-Dollar kosten.

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