So schnell ist das MacBook 2016 im Benchmarktest

(Bild: Apple)

Das MacBook 12 Zoll sieht genauso aus wie das Erstlingsmodell aus dem Jahr 2015 - und dennoch sind der Prozessor und auch die SSD neu. Was hat das Technik-Update gebracht? Dieser Benchmarktest zeigt es euch.

Abgesehen von der Farbe Rotgold ist beim MacBook 12 äußerlich nichts passiert. Das Design ist gleich geblieben. Im Inneren hat Apple jedoch deutlich ausgerüstet und liefert das Subnotebook nun mit Intel Core m3, m5 und m7-Prozessoren und schnellerem Flashspeicher in Form einer SSD aus. Das 12 Zoll große Notebook kostet in der Basisausstattung mit m3-Prozessor und 256 GByte Speicherplatz unverändert 1.449 Euro. Das Modell mit Intels Core m5-Prozessor und 512 GByte SSD kostet 1.799 Euro. Darüber hinaus gibt es noch eine Variante mit m7-Prozessor.

Während das Äußere praktisch unverändert geblieben ist , hat sich mehr unter der Haube also einiges getan. Während die im Vorjahresmodell verbauten Prozessoren nur in etwa die Leistung eines im MacBook Air aus dem Jahr 2011 verwendeten Core i5-Prozessor erreichten, sind die neuen Skylake-Prozessoren Intel Core m3-6y30, m5-6y54 und m7-6y75 erheblich leistungsfähiger. Der Xbench-CPU-Test ermittelt eine Steigerung der Rechenleistung von knapp 20 Prozent.

Auch die höhere Speichergeschwindigkeit von 1.866 MHz im Vergleich zu den 1.600 MHz schnellen RAM-Modulen aus dem Vorjahresmodell wirkt sich positiv auf die Gesamtperformance aus. Die Bandbreite steigt durch den schnelleren Speicher von theoretisch 25,6 auf 29,8 GByte/s. Im Xbench-Tests ergibt das in der Praxis einen Leistungsvorteil von circa 60 Prozent, was darauf schließen lässt, dass der im neuen MacBook verbaute Speicher auch in Sachen Zugriff Vorteile gegenüber der Vorjahresvariante bietet. Von dem leistungsfähigeren Speicher profitiert auch die Grafikperformance. Sie legt laut Apple um gut 25 Prozent zu. Im Xbench-OpenGL-Test sind es sogar 124 Prozent.

MacBook-PCI-Express-NVMe

Den Zugriff auf das Dateisystem hat Apple ebenfalls beschleunigt. Schon das letztjährige Modell bot mit PCI-Express-Flash und NVMe-Protokoll exzellente Leistungswerte. Im MacBook 2016 kommt nun ein verbesserter Controller zum Einsatz, der mit PCI-Express 3.0 x2 an das System angebunden ist und von einer höheren Bandbreite (8 GT/s statt 5 GT/s) profitiert.

MacBook-Intel-Core-m5

Das Gesamtergebnis im Xbench-Disk-Test steigt dadurch und wegen der größeren Speicherkapazität des Testmodells um über 80 Prozent. Im Vergleich zum nicht gerade langsamen MacBook Air aus dem Jahr 2011 legt sie sogar um mehr als das Dreifache zu.

Fazit

Mit dem MacBook 2016 verbessert Apple sein Einstiegsgerät vor allem in Sachen Performance. Dank schnellerer Intel-Prozessoren bietet es erhebliche Leistungsvorteile in Sachen Rechengeschwindigkeit und Grafikperformance gegenüber dem Vorjahresmodell. Zudem kann dank verbessertem PCI-Express-Controller auch der NVMe-basierte Flashspeicher erheblich an Tempo zulegen.

Benchmarks

(Bild: ZDNet.de)

Tags :Quellen:Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de
  1. es ist und bleibt ein lächerliches statusobjekt

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    1. Wenn ich irgend etwas nicht benötige, dann sind es Statusobjekte, egal welcher Art.

      Ich habe das 2015er Modell und abgesehen davon, dass es total überteuert ist, gibt es bedauerlicherweise kein anderes Gerät, welches auch nur annähernd das selbe zu bieten hat.

      Ein anderes Gerät habe ich nicht, nur das. Kein Konkurrenzprodukt hat so ein geniales Display mit hervorragender Farbraumabdeckung. Sprich für Fotos und Videos gibts nichts besseres.

      Kein anderes Gerät hat ein derart stabiles Gehäuse, das man an keiner einzigen Stelle zum nachwippen bewegen kann.

      Kein anderes Gerät in diesem Formfaktor bietet auch nur annähernd eine solche geniale Tastatur und ein solch geniales Trackpad.

      Kein anderes Gerät hat dieses Gewicht und eine Akkulaufzeit von rund 7h.

      Kein anderes Gerät hat diese hohe Arbeitsgeschwindigkeit.

      Von OS X sprechen wir gar nicht erst, denn was ich da für Programme ausgebe für Grafik und Video und Foto, ist nichtmal die Hälfte dessen, was mich auf einem Windows Gerät ein Jahr lang Adobe für den selben Einsatzzweck kosten würde. Auf Windows kommt man nicht an der Creative Cloud vorbei im Jahresabo. Auf drei Jahre gerechnet, spare ich somit das komplette Gerät ein!!!!

      Der Kaufpreis mag hoch sein, die Ersparnis langfristig ist aber höher und somit ist es alles andere als ein Statusobjekt für mich sondern ein hocheffizientes Arbeitsgerät für 12h und mehr pro Tag.

  2. Habe ein MacBook aus 2009. Optisch und technisch top. Immer noch ein sehr guter Begleiter. Wenn du keine Ahnung hast, solltest du lieber nichts schreiben. Kann ja außer dir, keiner was dafür.

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