Dieser Beatbot Roboter soll Läufer Runde für Runde begleiten

(Bild: Puma)

Puma will die gesponserten Athleten schneller laufen lassen. Mit neuen Schuhen? Nein - mithilfe des kleinen Roboters Beatbot, der die Geschwindigkeit vorgibt.

Der kleine Roboter soll also als Ansporn dienen und dazu animieren, sich mit ihm zu duellieren. Entwickelt wurde der BeatBot genannte Läufer auf Rollen von einem Robotik-Ingenieur der NASA, drei MIT-Studierenden sowie der Werbeagentur von Puma.

Anders als die Athleten selbst kann der BeatBot nur auf Rennstrecken laufen, also fahren. Der Roboter folgt schließlich stets den Streckenlinien, die er mit einem Array aus neun Infrarotsensoren scannt. Laut Fast Company kann der Roboter dadurch aber auf jeder Rennstrecke fahren – Linien muss sie eben haben.

Durch Voreinstellungen kann dann die Geschwindigkeit des Roboters festgelegt werden, etwa um dem BeatBot hinterherzujagen, der den Temporekord von Usain Bolt nachahmt. Im Jahr 2009 lief der Jamaikaner 44,6 km/h.

Im Inneren des BeatBot kommt ein Arduino zum Einsatz, der die exakten Drehbewegungen der Reifen steuert, um die eingestellten Geschwindigkeiten zu erreichen, aber auch Kurven fahren zu können. An der Rückseite des Roboters befinden sich außerdem LED-Lichter sowie duale GoPro-Kameras.

Bleibt zunächst die Frage, ob man einen Roboter braucht, oder es sich nur um eine PR-Aktion handelt. Eine Begleitung beim Sport, gerade beim Laufen, spornt natürlich zusätzlich an, das gesetzte zeitliche Limit oder die Mindestdistanz zu erreichen. Ebenso passt man sich, wenn man mit Freunden läuft, häufig automatisch wechselseitig an die Geschwindigkeit der/des jeweilig anderen an. Für private Laufeinheiten wird BeatBot aber eher nicht verwendet werden können.

Nicht nur, dass der Roboter sicherlich außergewöhnlich teuer sein wird – er wird zunächst auch nur Athleten und Mannschaften angeboten, die von Puma gesponsert werden.

Tags :Quellen:(Bild: Puma)Via:Timothy J. Seppala, Engadget.com
  1. Cooles Gadget!
    Für Läufer die nicht von PUMA gesponsert werden oder nicht so lange warten möchten, bis, wenn überhaupt, PUMA einen erschwinglichen Laufkumpanen auf den Markt bringt, wäre RUFUS vielleicht interessant. Das Start-Up runfun (www.runfun.com) entwickelt den Laufroboter derzeit und wird ihn voraussichtlich im Herbst auf den Markt bringen. Soll nicht teurer als ein gutes Laufband werden.

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