F-Secure SAFE Internet Security – So funktioniert der Daten-Safe

f-secure aufmacher

F-Secure SAFE verspricht Schutz auf allen Geräten. Und tatsächlich lässt es sich auf Android, iOS, Windows und MacOS parallel installieren und zentral verwalten. Wir haben F-Secure SAFE ausprobiert. Hier unsere Erfahrungen mit dem Sicherheitsservice.

Anzeige – Der Nachteil vieler Sicherheitslösungen: Sie lassen sich nicht immer auf mehreren Geräten mit unterschiedlichen Betriebssystemen installieren. Gerade mobile Endgeräte werden häufig nicht unterstützt. Nicht so bei F-Secure SAFE Internet Security, welches Smartphones und Tablets mit Android und iOS genauso schützt wie Desktops / Notebooks mit Windows und MacOS.

Bei F-Secure SAFE können Lizenzpakete mit variabler Geräteanzahl und Laufzeit erworben werden. So kostet eine Lizenz für 2 Geräte über 1 Jahr 38,40 Euro, 7 Geräte 1 Jahr 64,95 Euro und 5 Geräte 2 Jahre 69,95 Euro. Eine Übersicht findet ihr hier. Natürlich kann der Service auch zuvor 30 Tage kostenlos getestet werden. Diese Testversion läuft automatisch aus und geht nicht in ein Abo über.

Die hohe Flexibilität an Lizenzen und Laufzeit macht F-Secure SAFE besonders für Familien, aber auch für Freundeskreise und kleinere Unternehmen interessant.

Im Video zeigen wir dir F-Secure SAFE im Einsatz:

My F-Secure

Die Installation ist simpel. Nach dem Kauf erhält man einen Link, in dem der Registrierungscode eingebaut wurde. So kommt man direkt zu My F-Secure – eine Art Kommandozentrale, die über den Browser aufgerufen wird. Auf der Übersichtsseite werden die Anzahl der Lizenzen sowie der verbleibenden Tage angezeigt. Außerdem werden hier alle geschützten Geräte angezeigt. Neue können über ein Plus-Symbol hinzugefügt werden.

Will der Nutzer ein Gerät hinzufügen, hat er zwei Möglichkeiten: SAFE direkt auf dem Gerät installieren, über welches er My F-Secure aufruft. Oder sich einen Link schicken lassen, welchen man auf dem zu schützenden Gerät öffnet. Wir haben F-Secure erst auf einem Windows-Rechner, dann auf einem Android-Smartphone, einem iPad und einem Macbook installiert.

F Secure SAFE

Außerdem können in My F-Secure weitere Benutzer hinzugefügt werden. Diese erhalten per Mail eine Einladung. Die Eingeladenen bekommen die Geräte der anderen Teilnehmer nicht angezeigt. Das bleibt dem Administrator vorbehalten.

Das Schöne: Die über My F-Secure vergebenen Lizenzen können jederzeit zurückgezogen und neu verteilt werden.

Mobile Geräte orten, sperren und löschen

Über My F-Secure lassen sich auch die vernetzten mobilen Geräte suchen. In einem ersten Schritt werden sie auf einer Karte angezeigt. Auf Wunsch kann auf dem Gerät auch ein Alarmton wiedergegeben werden. Das ist besonders praktisch, wenn man es verlegt hat.

In einer datensicherheitskritischen Situation, wie zum Beispiel einem Diebstahl, kann das Gerät auf Wunsch auch gesperrt oder sogar komplett gelöscht werden.

Variationen

Installiert man F-Secure SAFE auf einem Windows Rechner, bekommt man im Grunde ein optisch angepasstes F-Secure Internet Security 2016. Die Installation auf einem Rechner mit MacOS ist dagegen mit F-Secure Anti-Virus 2016 vergleichbar. Installiert man das Sicherheitspaket auf einem mobilen Gerät, ähneln die Funktionen dem F-Secure Mobile Security.

F-Secure SAFE auf Android

Obligatorisch befindet sich bei F-Secure SAFE für Android ein Virenscanner an Bord. Außerdem kann hier bestimmt werden, welche Aktionen der Administrator via Fernzugriff ausführen darf.

Der Datenschutz für Apps zeigt, welche Apps besonders datenhungrig sind. Auf Wunsch lässt sich der Datenhunger auch direkt aus der App heraus unterbinden.

Unter Android zeigt F-Secure SAFE die Berechtigungen einzelner Apps an. (Bild: Übergizmo)

Unter Android zeigt F-Secure SAFE die Berechtigungen einzelner Apps an. (Bild: Übergizmo)

Über den Punkt Kindersicherung lassen sich Zeitlimits für Apps festlegen, so darf der Nachwuchs zum Beispiel nur eine Stunde pro Tag mit Snapchat verbringen. Auch lässt sich haarklein bestimmen, welche Inhalte über den F-Secure-Browser angezeigt werden dürfen. Im gleichen Schritt können hier Apps auch komplett gesperrt werden. Das macht dann vor allem bei alternativen Browsern Sinn.

Hier wird bestimmt, welche Inhalte blockiert werden sollen. (Bild: Übergizmo)

Hier wird bestimmt, welche Inhalte blockiert werden sollen. (Bild: Übergizmo)

Abgerundet wird das Paket mit einer Anrufsperre und einer Statistik, die aufzeigt, wie viele Apps gescannt und wie viele Webseiten überprüft wurden.

Fazit

Die Vorteile von F-Secure SAFE sind klar: Für alle Notebooks und Desktops mit Windows oder MacOS, sowie für alle mobilen Geräte mit Android und iOS erhält der Nutzer eine einheitliche Lösung. Alle Geräte, die mit den erworbenen Lizenzen verknüpft sind, können beliebig oft entfernt und durch andere ersetzt werden. Neben sicherheitsrelevanten Vorteilen auf den Geräten wie Virenscanner, Kindersicherung, Banking-Security und so weiter, lassen sich über das Webinterface von My F-Secure die mobilen Geräte orten, sperren und zur Not sogar komplett löschen.

 

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