HTC: Dramatische Bilanz – letzte Hoffnung HTC 10 und Vive

(Bild: Ubergizmo.de)

HTC hat nun schon den vierten Quartalsverlust in Folge zu vermelden. Der Umsatzrückgang liegt bei 64 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nun muss das Unternehmen hoffen, dass das HTC 10 und das Vive alles retten.

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HTC 10 im Hands-On

Kann HTC das Ruder herumwerfen? Zum vierten Mal in Folge kommt es zu einem operativen Verlust. Diesmal sind es umgerechnet 129,6 Millionen Euro. Nach Steuern sind es 70 Millionen Euro.

Natürlich hat CEO Cher Wang auch für das miese Abschneiden einer Erklärung. Es sei die Folge von teuren Restrukturierungen des Unternehmens. „Wir haben im vergangenen Jahr hart gearbeitet, um die Grundlagen zu schaffen und Prozesse und Ressourcen zu optimieren, die es uns erlauben, die besten Produkte auf die effektivste Weise zu entwickeln.“

Das neue Flaggschiff-Smartphone HTC 10 ist in den Zahlen allerdings noch nicht enthalten. Es wurde erst Mitte April vorgestellt und ist hierzulande seit Anfang Mai erhältlich. In seinem Quartalsbericht spricht HTC jedoch von einem erfolgreichen Start des HTC 10 und auch des Virtual-Reality-Systems Vive.

HTCs Bruttomarge schrumpfte indes um 10,3 Punkte auf 9,4 Prozent. Zum Vergleich, Samsung meldete im ersten Quartal eine Bruttomarge 39 Prozent, bei Apple waren es im selben Zeitraum 39,4 Prozent.

Chief Financial Officer Chialin Chang kündigte weitere Maßnahmen zur Kostensenkung an. Er geht davon aus, dass das Smartphonegeschäft im dritten Quartal zur Profitabilität zurückkehrt, wie Engadget berichtet. Dies sei jedoch keine Voraussage, sondern ein internes Ziel. Auch der Bereich Virtual Reality werde schon in diesem Jahr zur Profitabilität beitragen.

Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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