Neue Einsätze für alte Second-Skin-Technologie

(Screenshot: NetMediaEurope)

Wissenschaftler haben für die alte Technologie "Second Skin" eine neue Verwendung entdeckt.  Die zweite Haut könnte auch für medizinische Zwecke genutzt werden.

Hin und wieder geschehen glückliche „Unfälle“, die eine alte, für unnütz abgetane Technologie in einen neuen Kontext setzen. So widerfuhr es auch einigen Wissenschaftlern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und den Olivo Labs. Die alte medizinische Technologie einer zweiten Haut kann nun gegen aktuelle Hautprobleme genutzt werden.

Die Strateris genannte Technologie wurde einst von einem Unternehmen für Haut- und Haarpflege entwickelt und war für den Einsatz auf der Haut unter den Augen gedacht. Der Verkauf des Produkts wurde jedoch irgendwann eingestellt.

Am MIT wurde nun herausgefunden, dass die Technologie für mehr als nur den Bereich unter den Augen verwendet werden kann – auch Hautprobleme wie Ekzeme oder Schuppenflechte sollen damit behandelt werden können. Der Grund dafür liegt in der Fähigkeit der Haut, unter Einfluss von Feuchtigkeit zu „verschließen“.

Um die zweite Haut aufzulegen, muss lediglich ein Gel auf die jeweilige Stelle aufgetragen werden. Dann kann die künstliche Haut über das eigene Organ gelegt werden. Für etwa 24 Stunden trägt man nun eine zweite Haut auf den Stellen, die man damit belegte, ehe die künstliche Haut beginnt, abzublättern. Wie dem folgenden Video zu entnehmen ist, kann die Haut nicht nur zur Behandlung von Problemen oder Straffung eingesetzt werden, sondern hält sogar äußeren Einflüssen wie Wasser oder Schrubben stand.

Leider besteht die Gefahr, dass solche Hautprodukte nicht gerade günstig werden. Zwar ist noch unklar, wie viel die zweite Haut kosten könnte, damals war das entsprechende Produkt aber erst für 500 Dollar zu haben. Die dafür erworbene Menge reichte außerdem gerade einmal für einen Monat Behandlung der Falten unter den Augen.

Tags :Via:Tyler Lee, Übergizmo.com

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