Dieser Kopfhörer übersetzt sprachen direkt in deinem Ohr

(Screenshot: Übergizmo)

In "Per Anhalter durch die Galaxis" gibt es den Babelfisch, ein kleines Wesen, das man sich ins Ohr setzt, um alle Sprachen des Universums zu verstehen. Auch auf Erden wäre das durchaus praktisch. Und dank neuer Technologien ist die Idee gar nicht so abwegig.

Übersetzungsapps wie Google Translate gibt es schon länger. Doch hier müssen die zu übersetzenden Nachrichten manuell eingegeben oder aufgenommen werden. Eine Indiegogo-Kampagne verspricht nun Abhilfe: Ein kleiner Kopfhörer namens Pilot soll gesprochene Sprache direkt übersetzen können – so als habe man einen Übersetzer im Ohr.

Entwickelt wird Pilot von einer Firma namens Waverly Labs, deren Gründer Andrew Ochoa eigenen Aussagen zufolge die Idee dazu hatte, als er Probleme hatte, mit einer Französin zu kommunizieren, die er gerade kennengelernt hatte. „Es ist ein Traum“, sagt Ochoa, „ein ungebundenes Leben, frei von Sprachbarrieren. Nur: Es ist kein Traum mehr. Es ist die Realität.“

Ob der Babelfisch tatsächlich schon bald Realiät wird, bleibt abzuwarten. Ochoa aber gibt sich optimistisch, schon bald die Indiegogo-Kampagne starten zu können und das Gerät bereits im kommenden Markt zu bringen. Zum Preis von 299 US-Dollar soll Pilot zunächst Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch beherrschen; weitere Sprachen sollen folgen.

Tags :Quellen:IndiegogoVia:ubergizmo.com
  1. Nette praktische und funktionelle Idee.
    Besonders auf Reisen.
    Die wollen aber defakto nur 2 Bluetooh- Headsets mit ImOhr-Mikrofon verkaufen.
    Und dazu kleine App als Schnittstelle zu kostenlos nutzbaren Babelfisch Übersetzungsdienst.

    Dennoch habe ich Bedenken:
    1. Datenschutz:
    Die Übersetzung erfolgt auf Server die in USA stehen, und das hat NSA gesetzliche Schnittstellen und dürfte alles auf Vorrat speichern!
    Ist also nur für belangloses nutzbar: z.B. Bitte ein Eis.

    2. Hygiene
    Ich würde aus hygienischen Bedenken, die Teile nicht einem indischen Straßenhändler oder Rikschaläufer ins Ohr stecken.
    Die ImOhr Headsets müssten austauschbare Wegwerf Ohr-Passstücke haben.

    3. Flächendenkende Zuverlässigkeit
    Das Konzept benötigt Internetverbindung.
    Die kann im Ausland nicht verfügbar sein, und über Roaming sehr teuer sein.

    Alternativvorschlag:
    Der Besitzer nutzt eigenen privaten Headset über Kabel oder Bluetooth.
    Der fremder Gesprächspartner nutzt aus hygienischen Gründen die Freisprecheinrichtung des Handys.
    (Sofern die Handy- Betriebssysteme eine Prallernutzung zulassen)

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