Smarter Exoskelettanzug könnte bald zu kaufen sein

(Bild: Harvard University)

Exosklette sind meist große und sperrige Vorrichtungen mit geringer Alltagstauglichkeit. Nicht so ein Exemplar in der Harvard University.

Ein Exosklett ist eine Stützstruktur für einen Organismus, welche eine stabile äußere Hülle um diesen bildet. Damit kann Menschen, die krankheits- oder unfallbedingt unter einer Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit leiden, ihre einstige Kraft zurückgegeben werden. Ebenso könnten theoretisch auch andere Personen ihre verfügbaren Kräfte mithilfe eines solchen Skeletts erhöhen.

Vor zwei Jahren zeigten Wissenschaftler am Wyss Institut für biologisch inspiriertes Ingenieurswesen der Harvard Universität ein solches Exoskelett, das im Vergleich zu anderen Modellen deutlich leichter und weniger sperrig war – ein großer Vorteil.

Mittlerweile kündigte man eine Partnerschaft mit ReWalk Robotics an, um jenen Exoskelettanzug auf den Markt zu bringen. Das würde bedeuten, dass in (womöglich) naher Zukunft Konsumenten das Wearable erwerben und irre Sachen damit anstellen könnten. Superhelden-Fans werden diesbezüglich sicher schon die ein oder andere Idee haben.

Dr. Conor Walsh sagte kürzlich: „Das ist ein sehr aufregender Tag für die Soft-Exosuit-Technologie. ReWalk vereint die Expertise der Kommerzialisierung mit Erfahrung im Bereich tragbarer Robotik und ergänzt unsere Umwandlungs-fokussierte Forschung. Letztlich ebnet die Vereinbarung den Weg, um die Technologie zu den Patienten zu bringen.“

Ob man mit einem solchen Exosuit Kleinwagen in die Höhe stemmen kann, darf zwar bezweifelt werden. Allerdings liegt der Zweck des Wearables bisweilen auch in der Unterstützung von Personen, die ihre unteren Gliedmaßen nur noch teilweise bewegen können. Larry Jasinski, CEO von ReWalk fügte an: „Im Gesundheitswesen gibt es einen großen Bedarf nach leichten, günstigen, tragbaren Exoskeletten, um geschlagenen Patienten, Personen, die an Multipler Sklerose leiden oder älteren Mitbürger, die mechanische Unterstützung zur Bewegung benötigen, zu helfen.“

Tags :Quellen:(Bild: Harvard University)Via:Tyler Lee, Übergizmo.com
  1. Demografische Falle schafft immer mehr Senioren, die so ein Exoskelett auch brauchen könnten.
    So ein Exoskelett und autonomes Auto via Car- Scharing, könnten viel Geld bei Altenpflege einsparen.
    Dazu eine vollautomatische Waschbox, mit einsprühen, Shampoonieren, Abbürsten, Abspülen und Fönen. (Für Hunde gibt es bereits)
    Nach Ableben, könnten die Teile überholt, und gebraucht an den nächsten Alten übergeben werden…

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