So überflutet China die sozialen Netzwerke mit falschen Posts

(Foto: Shutterstock)

Welche Macht soziale Netzwerke haben können, zeigte sich besonders eindrucksvoll während des "Arabischen Frühlings". Auch die chinesische Regierung hat das längst erkannt - und steuert dagegen.

Schon länger ist China berüchtigt dafür, unliebsame Internetseiten sperren zu lassen. Auch einzelne Posts werden regelmäßig gelöscht, bestimmte Themen auf eine schwarze Liste gesetzt und Blogger inhaftiert. Was eine Studie der Harvard-University nun herausgefunden hat, kommt da nicht überraschend.

Die Wissenschaftler haben entdeckt, dass die chinesische Regierung jährlich die unglaubliche Zahl von 488 Millionen gefälschten Post in soziale Netzwerke einstellen lässt. Alle Einträge verfolgen ein Ziel: Sie sollen die Politik der Regierung in ein besseres Licht rücken. Laut den Autoren der Studie sei eine Armada an Bloggern damit beschäftigt, „die Regierung, ihre Führer und deren Politik vor Kritik zu verteidigen“.

Westliche soziale Nezwerke wie Facebook und Twitter sind in China seit Jahren gesperrt; die Internet-Zensoren konzentrieren sich folglich vor allem auf chinesische Alternativen wie etwa Weibo.

Tags :Quellen:HarvardVia:ubergizmo.com

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