Klage gegen Fitbit: Ungenaue Messung der Herzfrequenz

(Bild: Fitbit)

Wer seine Herzfrequenz permanent messen möchte, trägt am besten einen Brustgurt, etwa von Polar, Wahoo oder einem anderen Anbieter. Bequemer ist hingegen ein Wearable am Handgelenk, etwa von Fitbit. Deren Herzfrequenzmessungen stehen allerdings im Verdacht, ungenau zu sein.

In einem Rechtsstreit wird Fitbit vorgeworfen, die Herzfrequenz wird mit deren Geräten um bis zu 20 bpm (Schläge pro Minute) falsch gemessen – ein beträchtlicher Unterschied, wenn man bedenkt, dass die Herzfrequenz bei einem gesunden Menschen in der Regel nur zwischen 50 und 100 Schlägen pro Minute liegt. Als Grundlage für die Klage dient eine Studie der Anwaltskanzlei Lieff Cabraser.

Dabei wurden 43 Nutzer und Nutzerinnen eines Fitbit-Wearables untersucht und die gemessenen Daten verglichen. Für den Anfang scheint das keine große Auswahl zu sein, vor allem aber wurden die Daten der Personen je nur einmal geprüft. Nichtsdestotrotz ist dies vonseiten der Kanzlei Anlass genug, eine Gemeinschaftsklage in die Wege zu leiten.

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Ob der Unterschied von 20 bpm auch auftreten würde, wenn man den Vergleich mit einer größeren Auswahl an Personen und mehrfachen Testungen vornehmen würde, ist bislang ungewiss. Bisweilen wird aber spekuliert, dass das Problem weniger mit der Technologie selbst zu tun hat, als mit Fitbit´s Algorithmen. Was denkt ihr? Habt ihr schon einmal festgestellt, dass ein Fitbit-Wearable auffallend ungenau misst?

Tags :Quellen:(Bild: Fitbit)Via:Tyler Lee, Übergizmo.com
  1. Angefeuchteter Brustgurt ist das genauste.
    Eventuell auch Fingersensor oder Ohrläppchensensor, mit optoelektronischen Gabellichtschranken- Prinzip.
    Anders, wie z.B. die Handkontakte in meinen Crosstrainer messen (schätzen) nur ungenau!

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