Unterseekabel: Facebook und Microsoft ziehen an einem Strang

(Bild: Microsoft)

Microsoft und Facebook planen ein transatlantisches Unterseekabel, das bis 2017 liegen soll. Damit sollen zuverlässige Hochgeschwindigkeitsverbindungen möglich werden, was beiden Unternehmen sehr wichtig ist.

Das Facebook-Microsoft-Projekt Marea soll ab August 2016 verlegt werden starten und bis Oktober 2017 fertig sein. Es wird etwa 6600 Kilometer lang werden und in Virginia anfangen und in Nordspanien enden. . Weitere Verbindungen sollen von Spanien aus nach Europa, Afrika, dem Mittleren Osten und Asien gehen.

Marea wir den Planungen zufolge die höchste Kapazität aller Unterseekabel im Atlantik bieten. Acht Glasfaserpaare sollen bis zu 160 Terabit Daten pro Sekunde übertragen. Die Wartung des Kabels übernimmt die Telefónica-Tochter Telxius. Sie ist auch für den Verkauf freier Kapazitäten des Kabels verantwortlich.

„Da sich die Welt zusehends einer auf Cloud-Computing basierenden Zukunft nähert, investiert Microsoft weiter in seine Cloud-Infrastruktur, um den aktuellen und künftig wachsenden Bedarf seiner mehr als 200 Cloud-Dienste inklusive Bing, Office 365, Skype, Xbox Live und der Microsoft-Azure-Plattform zu erfüllen“, sagte Christian Belady, General Manager des Bereichs Data Center Strategy bei Microsoft. „Das Marea-Unterseekabel, das wir zusammen mit Facebook bauen, liefert eine Konnektivität mit niedrigen Latenzen, die helfen wird, die Nachfrage nach schnellen Kapazitäten über den Atlantik hinweg zu bedienen.“

Najam Ahmad, bei Facebook als Vice President für Network Engineering zuständig, lobt vor allem das mit Microsoft und Texius entwickelte anbieterunabhängige Design des Kabels. „Wir können die Hardware und Software auswählen, die am besten zum System passt, und schließlich Innovationen beschleunigt“, sagte er. „Wir möchten mehr Projekte auf diese Art ausführen. Wir glauben, dass künftig die meisten Unterseekabel so verlegt werden.“

Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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