Battleborn (PS4) Test – Bunt, Schräg, MOBA

Battleborn Logo

MOBAs sind so beliebt wie eh und je. Spiele wie League of Legends und Dota 2 haben die größten Kuchenstücke im MOBA Bereich. Gearbox bringt nun mit dem MOBA Shooter Battleborn einen weiteren Konkurrenten auf den Markt. Wir haben uns das Spiel angeschaut und verraten euch was wir darüber denken.

Battleborn

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(Quelle: 2k Presshub)

Battleborn ist ein Helden Shooter aus dem Haus Gearbox Software bei der die Meinung der Spieler stark auseinandergeht. Das Spiel beinhaltet einen 5 Spieler Koop Modus und einen 5 vs 5 PVP Multiplayer Modus. Ein Spiel gefüllt mit vielen Charakteren, loot und vielen Skillmöglichkeiten.

Das Spiel handelt von überlebenden Kreaturen aus dem Weltall, welche sich auf einem Stern mit dem Namen Solus versammeln. Dort wollen die Völker gemeinsam über das weitere Schicksal des Universums entscheiden. Jedoch erkennen sie, dass sie sich zusammenschließen müssen um das Böse gemeinsam zu bekämpfen. Die ausgewählten Helden werden als „Battleborn“ bezeichnet und sollen das Böse namens Varelsi stoppen.

Auswahl

Battleborn bietet zum Veröffentlichungszeitpunkt 25 wählbare Helden. Fünf sind bereits nach Abschluss des Prologs verfügbar. Die restlichen Helden werden freigeschaltet indem man Storymissionen abschließt, einen neuen Spielerrang erreicht oder verschieden Aufgaben löst. Jeder einzelne freigeschaltete Held hat seine eigene Hintergrundgeschichte und eigene Fähigkeiten. Die Battleborn besitzen 2 Primärattacken und 3 Skills.

Story Modus

Der Storyspielermodus bietet momentan acht Missionen. Um Spiellänge hinzuzufügen hat Gearbox hier zwei Schwierigkeitsstufen und einen Hardcore Modus hinzugefügt. Jedes Level kann somit auf normaler und fortgeschrittener Schwierigkeit gespielt werden. Im Hardcore-Modus ist die Anzahl eurer Leben begrenzt und es gibt keine Checkpoints. Sobald all eure Spieler tot sind ist auch das Spiel vorbei. Eine kleine Herausforderung für Fans und notwendig um weitere Helden schneller freizuschalten.

Der Storymodus ist simpel aufgebaut. Ihr bekämpft Gegner mit eurem Battleborn Team in verschiedenen Wellen bis gelegentlich ein Boss auftaucht. Nach 3 Runden verliert die Kampagne jedoch seinen Charme. Ihr grinded, probiert eure neuen Battleborn Helden und deren Skill Helix aus und lootet Zubehör oder Geld.

Battleborn

Multiplayer (Quelle: Screenshot ubergizmo.de)

Multiplayer

Der Mehrspielermodus bietet 3 verschiedene Spielmodi mit jeweils 2 Karten an: Capture, Überfall und Schmelze. Capture ist eine Mischung von den Spielmodi „Domination“ und „Deathmatch“. Hier kämpfen Teams um verschiedene Kontrollpunkte. Überfall entspricht dem klassischen MOBA. Beim letzten Spielmodus Schmelze geht es darum seine eigenen Figuren gezielt zu verschrotten, um das Spiel zu gewinnen.

Der PVP Modus startet langsam, da jeder mit einem schwachen Charakter startet. Während dem Spiel sammelt man Erfahrungspunkte und kann nach Levelaufstieg dementsprechend verschiedene Skills und Kräfte verstärken. Wie bei anderen MOBAs ist ein schneller Levelaufstieg sowie looten um Defensivstützpunkte und Drohnen aktivieren zu können vorteilhaft, um das Spiel gewinnen zu können.

Fazit

Battleborn ist ein nettes Spiel. Gearbox hat viel Arbeit in die Erstellung der Welten, Charaktere und deren Movesets gesteckt. Das Skillen der verschiedenen Heldenfähigkeiten bringt die Herausforderung in das Spiel. Battleborn füllt die Nische zwischen Borderlands und League of Legends. Spieler die beide genannten Spiele mögen, sollten sich Battleborn auf jeden Fall mal anschauen.

Pro / Con

plus Große Auswahl an Helden

plus Mix verschiedener Spielgenres

plus Lokaler Splitscreen für Story und Multiplayermodus

plus Herausfordernde Skillmöglichkeiten

minus Storymodus zu einseitig

minus Gewöhnungsbedürftige und überladene Grafik

minus Lange Ladezeiten

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