Ab ins Netz! Kitesurfen kann bald getrackt werden

(Bild: PIQ)

Bewegungstracker von PIQ gibt es mittlerweile für mehrere Sportarten. Nun können auch Kitesurfende ihre Sprünge live aufzeichnen und auswerten lassen.

Und wieder eine neue Sportart, in der man das Gerät vernetzen kann. Der Tracker von PIQ wird dieses mal auf dem Kiteboard angebracht und analysiert dort die eigene Performance zu Wasser. Dazu misst PIQ mithilfe seines 13-Achsen-Sensors zum Beispiel die Höhe des jeweiligen Sprungs, die Zeit in der Luft sowie die g-Kraft beim Landen. Zusätzlich zu detaillierten Session-Statistiken können sich Surfende als Teil der PIQ-Community mit ihren Freunden vergleichen und gegen Kite-Begeisterte mit einem PIQ-Sensor antreten.

Die Kommunikation mit einem Android- oder iOS-Mobilgerät funktioniert über NFC oder Bluetooth LE. So kann nach einem Wellenritt auf dem Smartphone die Statistik zur Kite-Session abgerufen werden und neben Sprunghöhe, -zeit und g-Kraft auch die Rotation, Anzahl von Sprüngen, gesamte Sprungzeit und komplette Höhe sowie noch mehr analysiert werden. Und sogar live auf dem Brett lässt sich am LED-Screen des transparenten PIQ-Sensors ablesen wie hoch der letzte Sprung war. Das soll auch bei hellem Sonnenlicht funktionieren, hat allerdings den grundsätzlichen Haken, das zunächst eine Taste gedrückt werden muss.

Kooperation mit dem Marktführer

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Gemeinsam mit North Kiteboarding hat PIQ die App sowie das Kiteboard-Zubehör für den Sensor entwickelt. Zum Zubehör zählt eine Befestigung des PIQ-Sensors am Board sowie ein Gehäuse für das Gadget. Durch Letzteres soll der Sensor wasserfest, robust, stoßfest und vor Korrosion geschützt sein, während die Befestigung mit jedem Kiteboard kompatibel ist und dafür sorgt, dass der Sensor den oder die Kitesurfende/n nicht behindern wird.

Cédric Mangaud, CEO und Co-Gründer von PIQ, sagte: „Als Kiteboard-Süchtiger bin ich selbst sehr glücklich und stolz, mit der führenden Kiteboarding-Marke zu kooperieren, um die Erfahrung mit smarter Technologie zu steigern und meinen Traum, die Höhe eines Sprungs schon auf dem Brett zu wissen, zu erreichen. Als wir [PIQ und North Kiteboarding, Anm. d. Red.] unsere jeweilige Expertise teilten, arbeiteten wir gemeinsam mit einem einzigen Ziel in unseren Köpfen: Kiteboarding noch spaßiger zu machen. Denn je mehr ein Ritt auf dem Brett Spaß macht, desto mehr wird man unserer Ansicht nach weiter trainieren und sich verbessern.“

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Preis und Verfügbarkeit

Der PIQ-Multisportsensor wird mit Akkuladegerät und Kiteboard-Zubehör zur Montur verkauft. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine Aktivierungskarte, um den Sensor in den Kiteboard-Modus zu bringen. Mit anderen Aktivierungskarten ließe sich der PIQ-Sensor auch in entsprechend andere Modi versetzen, etwa Tennis, Golf, oder Ski.

Ab Ende Juni wird der PIQ-Sensor fürs Kitesurfing kommerziell für 208 Euro verfügbar sein. Bis 30. Juni bietet PIQ das Gadget über www.piq.com auch vergünstigt an. Wer bereits einen PIQ-Sensor besitzt, kann die Aktivierungskarte und das entsprechende Zubehör fürs Kitesurfen für 59 Euro erwerben.

Notwendig ist ein solches Gadget zum Sport-Tracking freilich nicht – man kann schließlich auch ohne Daten Spaß haben. Letztendlich macht PIQ eben die eigene Leistung vergleichbar und lässt Rückschlüsse auf Steigerungen über die Zeit zu. Wer sich diesem Wettbewerb und Self-Challenging stellen möchte, ist mit den Sensoren aber vermutlich gut beraten.

Tags :Quellen:Bilder: PIQ

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