Umstellung auf DVB-T2 HD: So sichert ihr euch schon frühzeitig mehr TV-Sender in Full-HD-Qualität

(Bild: MediaBroadcast)

ANZEIGE – Im nächsten Jahr wird das digitale Antennenfernsehen DVB-T1 schrittweise vom Nachfolgestandard DVB-T2 HD abgelöst. Was das bedeutet und wie ihr die neuen Vorteile nutzen könnt, erfahrt ihr hier.

Spätestens wenn die Internetgeschwindigkeit wieder gen Null sinkt oder Fußball live und kostenlos übertragen wird, ist der altbewährte Rundfunk die sichere Alternative zum Video-Streaming. Wer dafür das terrestrische Signal nutzt, hat schon bald neue Möglichkeiten. Bis Mitte 2017 wird von DVB-T1 auf DVB-T2 HD umgestellt, einer Kombination aus DVB-T2 und der modernsten Bildcodierung HEVC. Die Folge: Mehr Leistung.

Mit DVB-T2 HD werden die TV-Sender in HD- und  häufig sogar Full-HD-Qualität empfangen und das Angebot an Sendern erweitert, sodass beispielsweise in Ballungsräumen rund 40 Sender verfügbar sein werden. Das sogenannte freenet TV ist zudem schnell und einfach eingerichtet, verpflichtet zu keinen vertraglichen Bindungen, kommt ohne zusätzliche Hardware aus und bietet darüber hinaus selbst Mediatheken, Streaming-Dienste, Apps und Online-Sender.

Zum Vergleich: SD: 720 x 576 Pixel | HD: 1.280 x 720 Pixel | Full-HD: 1.920 x 1.080 Pixel

Private Sender in HD-Qualität wird es aber auch mit DVB-T2 HD nur gegen Bezahlung geben. Mit zwei Ausnahmen: Zu Beginn der Umstellung ab dem 31. Mai 2016 werden die privaten TV-Sender kostenfrei entschlüsselt und ab dem Start (im ersten Quartal 2017) des vollen Programmangebotes über weitere drei Monate gratis verfügbar sein.  Öffentlich rechtliche Sender sind weiterhin kostenfrei zu empfangen. In der Regel werden private Sender in HD-Qualität aber pro Monat einen Betrag im mittleren einstelligen Bereich, also vermutlich zwischen drei und sechs Euro, kosten. Dafür wird übrigens keine Smartcard erforderlich sein, damit auch Smartphones, Computer und Tablets mithilfe spezieller USB-Sticks für die Entschlüsselung der Sender infrage kommen. Solche freenet TV USB-Sticks kommen ab Frühjahr 2017 auf den Markt.

(Bild: MediaBroadcast)

Was ihr braucht, um das Signal zu empfangen

Zwar sind bereits Fernsehgeräte und Receiver mit dem grünen DVB-T2 HD Logo erhältlich. Allerdings müssen diese für den Empfang privater Sender über DVB-T2 HD mit einem CI+ Modul nachgerüstet werden, das ab Juli für bis zu 80 Euro angeboten wird.

Es geht auch einfacher. Seit Mai 2016 sind nämlich Receiver auf dem Markt, die sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Sender über DVB-T2 HD empfangen können. Sie sind durch „freenet TV“ gekennzeichnet und beinhalten auch die Gratisphase von drei Monaten, die im Frühjahr 2017 beginnt. Der Preis für die Receiver wird in der Anfangsphase unter 100 Euro liegen, außerdem kann damit natürlich auch das noch ausgestrahlte DVB-T-Signal empfangen werden – zumindest bis Anfang 2017. Nachdem dann auf DVB-T2 HD umgestellt wurde, wird nämlich die Verbreitung der privaten Programme im bisherigen DVB-T-Standard eingestellt: kein weiterer Parallelbetrieb des alten und neuen Standards also.

Was kommt wann und wo?

Schon am 31. Mai 2016 startet die erste Ausbaustufe von DVB-T2 HD, wodurch die Full-HD-Programme Das Erste, RTL, ProSieben, Sat.1, VOX und ZDF zusätzlich zur bestehenden DVB-T-Verbreitung zur Verfügung stehen. Davon betroffen sind die Ballungszentren Bremen/Unterweser, Hamburg/Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover/Braunschweig, Magdeburg, Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Düsseldorf/Rhein/Ruhr, Köln/Bonn/Aachen, Rhein/Main, Saarbrücken, Baden-Baden, Stuttgart, Nürnberg und München/Südbayern.

Um die genannten privaten Sender schon ab dem 31. Mai dort zu empfangen, braucht es allerdings einen Receiver mit CI+ Modul oder der Kennzeichnung „freenet TV“. Im Laufe des ersten Quartals 2017, voraussichtlich am 29. März 2017, wird dann der Regelbetrieb mit rund 40 Programmen, überwiegend in Full-HD-Qualität, in den genannten und weiteren Ballungsräumen starten. Bundesweit erfolgt dann der Umstieg schrittweise bis Mitte 2019.

Und wieder gilt: Erst mit dem richtigen Receiver und freenet TV gibt´s die neuen Angebote und gestochen scharfes Full-HD-Fernsehen. So hochauflösend ist selbst Online-Video-Streaming nur selten.

Tags :Quellen:(Bilder: MediaBroadcast)
  1. Eine tolle Nachricht! Statt 40 kostenlosen Sendern in Berlin gibt es dann 40 Sender, von denen 20 kostenpflichtig sind und zwar pro Gerät. Die alten Geräte für DVB-T in Deutschland, knappe 32.000.000 mit Sticks usw. wandern auf den Müll. Neue Sticks für DVB-T2 gibt es natürlich keine. Eine herausragende Planung. Warten wir halt bis Frühjahr 2017, dann kommen die neuen Sticks. Nicht vergessen: alle Videorecorder wegwerfen. Die können kein DVB-T2. Danke.
    Statt 576 Zeilen haben wir dann 720 Zeilen. Das bringt die volle Schärfe und rechtfertigt die Unmenge an Elektroschrott. Noch ein Tipp: UKW abschalten! Das gibt noch mal weit über 100 Millionen Geräte Elektroschrott! Und das Schönste: alle Geräte kommen aus dem Ausland, da man das in Deutschland nicht mehr produzieren kann. Bis auf Loewe und Metz. Naja.

    1. Schau mal in einem Preisvergeich nach. Dort gibt es schon einen Stick der hevc kann.

      Falls Du einen Stick mit dem Chip RTL2832U und einen schnellen Rechner hast der hevc dekodieren kann, dann versuch mal die Software SmartDVB. Dort kannst Du den Codec hevc (LAV Video Decoder) auswählen, den Du vorher installieren musst. Bei dem VLC Player müsste dies auch gehen. Der VLC Player unsterstüzt auch hevc (h.265).

    2. Hallo
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  2. Was heißt das den jetzt genau? Kann man dann mehr digitale HD sender kostenlos empfangen? oder eher genau andersrum? der Kommentar von Hubert Staudenmaie verunsichert mich jetzt ein wenig.

  3. @staudemaier, polemik.. oder nutzen Sie immer noch Ihr erstes Handy? ( eher nicht, aber schön brabbeln) @staudemaier, im übrigen sind es 1080p… @ die öffentliche bleiben so wie bisher kostenfrei, die privaten werden konstenpflichtig. und zwar entweder pro gerät, jeder Empänger hat eine ID oder man kauft sich Empänger mit Cl Interface uund kaft sich das Freenet TV Common Modul und wechselt von einem Gerät aufs andere… ( zB wenn Tagsüber im Wohnzimmer guckt und Abend im Schlafzimmer – dann kann man ein Abo nutzen )… kauft sich
    Empfänger mit integrierten Irdeto Verschlüsselung zahlt, wie dargestellt, pro Gerät…

  4. @Sandros D., vollkommen richtig, ich verstehe diese Polemik auch nicht, neue Standards, neue Geräte… ansonsten, um bei den Beispiel mit den Handys zu bleiben, würde ich immer noch mit meinem Nokia 8210 rumlaufen, immer noch ein schönes Handy, aber nur Dualband, ergo kein UMTS/EDGE/LTE, kein Android ergo keine Apps… Und, wie oft wurde 8210 verkauft? ( Die meisten dürften schon, um weltfreundlich, entsorgt wurden sein… )

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