Facebook: iOS-Nutzer müssen auf Moments-App umsteigen

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Im Jahr 2012 hat Facebook eine Funktion zur Synchronisation von Bildern für iOS eingeführt. Diese kopiert automatisch alle auf eurem Smartphone oder Tablet gespeicherten Fotos in einen nicht öffentlichen Ordner auf Facebook. Wer seine dort hinterlegten Fotos behalten möchte, muss nun auf die Moments-App umsteigen.

Facebook warnt aktuell einige Nutzer per E-Mail, dass sie all ihre im Ordner Synced oder Synced from Phone gespeicherten Fotos verlieren werden, wenn sie bis zum 7. Juli nicht die Moments-App installiert oder die Aufnahmen bis dahin herunterladen haben. Das berichtet die Webseite TechCrunch. Ansonsten werden diese automatisch gelöscht. Bereits veröffentlichte Fotos bleiben davon allerdings unberührt.

Facebook Moments erlaubt es euch, Fotos nach Datum und anhand der fotografierten Personen zu gruppieren. Ihr könnt zudem selbst festlegen, welche Fotos für Freunde sichtbar sind – und ob überhaupt.

In Europa und Kanada verzichtet Facebook offenbar auf eine Gesichtserkennung. Einer Beschreibung von TechCrunch zufolge verfügt die App jedoch über eine Objekterkennung, die weniger präzise arbeitet und nur die Augen- und Ohrenabstände einer Person erfasst.

Hierzulande ist die App seit gut einem Monat erhältlich. Durch die drohende Löschung der Fotos hat sie sich inzwischen auf Platz 1 im Apple App Store gesetzt. Facebook zufolge nutzen bereits 600 Millionen Menschen weltweit die App, die es auch für Android gibt.

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Eigenständige Apps sind ein wichtiges Element von Facebooks Strategie, wie CEO Mark Zuckerberg bereits im Januar 2014 betont hat. Immer wieder bringt das Soziale Netzwerk eigenständige Anwendungen wie Paper oder Slingshot heraus. Es hat auch keine Hemmungen, euch anschließend zur Nutzung dieser Apps zu zwingen. Ein bekanntes Beispiel ist die Messenger-App. Ab Sommer könnt ihr auch die mobile Webanwendung nicht mehr zum Messaging nutzen. In der Hauptanwendung wurde die Funktion schon vor rund zwei Jahren abgeschaltet.

Tags :Quellen:TechCrunchVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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