iPhone 7: Apple verwendet zwei verschiedene Modems von Intel und Qualcomm

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Beim iPhone 7 setzt Apple in diesem Jahr auf verschiedene Modems von zwei Herstellern. Zum Teil wird das kommende Smartphone mit Modems von Intel ausgestattet sein. Zuletzt hatte das Unternehmen aus Cupertino ausschließlich auf Qualcomm-Chips gesetzt, die einen leichten Geschwindigkeitsvorteil haben. 

Aus einem Bericht von Bloomberg geht hervor, dass Apple seine Modems nicht mehr nur von einem Hersteller beziehen will, um weniger abhängig von bestimmten Zulieferern zu sein.

Demnach will Apple Intels Modems in Geräten für das Netz des US-amerikanischen Providers AT&T sowie verschiedene Märkte außerhalb der USA verwenden. An Verizon und chinesische Kunden will es iPhones mit Qualcomm-Chips verkaufen.

Der Modem-Chip des ersten iPhones stammte 2007 von Infineon. Nach der Akquisition des deutschen Herstellers durch Intel verlor das Unternehmen den Auftrag an Qualcomm, weil dessen Lösungen höhere Übertragungsraten erzielten.

Auch in der heutigen Generation hat das Intel-Modem das Nachsehen. Apple dürfte wohl das XMM 7360 LTE nutzen und von Qualcomm das X12 Modem. Letzeres bietet einen Upload von 150 MBit/s und Download von 600 MBit/s. Der Intel-Chip schafft nur nur 100 respektive 450 MBit/s.

Doch keine Sorge, den Unterschied wird man in unserem Netz noch nicht merken, da diese derartig hohe Download-Geschwindigkeiten derzeit nicht unterstützten. Besser für die Zukunft gerüstet wäre man allerdings mit dem Qualcomm-Chip.

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Das Apple iPhone 7 soll zudem eine neue Farbe bekommen. An die Stelle von Grau, das Apple nun schon seit mehreren Generationen als Option anbietet, soll Blau treten.

Tags :Quellen:BloombergVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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