Provider müssen echte Bandbreite nennen

Internetanbieter müssen ihre Kunden künftig genau über die tatsächliche Bandbreite aufklären.

Das hatten Verbraucherschützer schon länger gefordert: Künftig müssen Provider ihre Kunden genau über die echte Bandbreite aufklären. Denn das Bundeskabinett beschloss gestern die Umsetzung der Transparenzverordnung der Bundesnetzagentur. Jetzt muss das Ganze nur noch der Bundestag absegnen.

Mit der Rechtsverordnung soll es künftig keine Mogelpackungen bei den Bandbreiten mehr geben. Denn gerade in letzter Zeit überbieten sich die Provider mit immer höheren Datenraten – die sie dann oft nicht einhalten. Unter anderem müssen Internetanbieter ihren Kunden vor Vertragsschluss ein Produktinformationsblatt zur Verfügung stellen, das über Vertragslaufzeiten und Voraussetzungen für Verlängerung und Kündigung informiert.

Vor allem aber wird es nun einen echten Rechtsanspruch auf Informationen über die tatsächliche Bandbreite geben. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur sagte: „Eine Verbesserung der Transparenz bei Telekommunikationsverträgen hilft dem Verbraucher und fördert zugleich den Wettbewerb. Anbieter sollen die tatsächliche Geschwindigkeit des Anschlusses offenlegen und in der monatlichen Rechnung über das aktuell gültige Ende der Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen informieren.“ Wann die Verordnung in Kraft treten wird, ist noch nicht bekannt.

Tags :
  1. Gut so!
    Endlich ist Ende abzusehen, mit dem Provider- Betrug durch Katzen im Sack: „Bis zu xy? MB/s“!
    Angefangen damit hat deutsche Telekom. (Bereichert hat sich dadurch BRD, früher 100 %, heute immer noch mit 31,8 % Aktien)
    Daher fallen viele Regelungen der (befangenen) Bundesnetzagentur immer noch pro Telekom / pro Post / pro Bahn aus.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising