macOS Sierra: Flash wird in Safari 10 standardmäßig deaktiviert

(Bild: Apple)

Apple schlägt mit Safari 10 einen neuen Weg ein, den bereits andere Browser-Anbieter vor ihm gegangen sind. In der neuesten Version des Apple-Browsers, die mit macOS Sierra im Herbst erscheint,  werden Flash-Inhalte standardmäßig blockiert.

Safari 10 für macOS wird nicht nur Adobes Flash-Plug-in auf Webseiten erst einmal an seiner Ausführung hindern, sondern auch Microsoft Silverlight, Oracle Java oder das eigene Quicktime.

Damit will Apple sicherstellen, dass stets HTML5 zum Einsatz kommt,  wenn eine Funktion sowohl via Plug-in als auch über die  fünfte Fassung der Hypertext Markup Language implementiert ist.

Auf Sites ohne HTML5-Alternative wird eine Abfrage erscheinen. Ihr könnt dann zustimmen, das ihr etwa Flash ausführen wollt. Für eingebettete Flash-Objekte erscheint bis dahin ein Platzhalter, sie lassen sich aber durch Anklicken aktivieren.

Ist die Genehmigung erst einmal erteilt, merkt Safari sich das und lässt das Plug-in für diese Seite auch künftig zu – außer ihr habt ein bestimmtes Plug-in „für etwas mehr als einen Monat“ nicht mehr benutzt.

„Auf Webseiten, die sowohl Flash als auch HTML5-Implementierungen von Inhalten anbieten, erleben Safari-Nutzer nun immer die moderne HTML5-Implementierung, was zu mehr Geschwindigkeit und Akkulaufzeit führt“, schreibt Apple-Entwickler Ricky Mondello in einem Blogbeitrag.

Das Ganze hat natürlich auch Sicherheitsvorteile. Gerade kursiert wieder eine kritische Flash-Sicherheitslücke, vor der Kaspersky und auch Adobe selbst warnen.

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Die neue Richtlinie und ihre Vorteile soll für alle Websites gleichermaßen gelten. Safari hat keine Liste mit Ausnahmen eingebaut, so Apple.

Der Mozilla Firefox Firefox deaktiviert seit 2013 standardmäßig die Nutzung aller Plug-ins außer Flash. Und Google Chrome sowie Microsoft Edge deaktivieren periphere (und wahrscheinlich überflüssige) Flash-Objekte automatisch.

Tags :Quellen:AppleVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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