iOS-10-Kernel ist erstmals unverschlüsselt

iOS 8

Genial? Apple hat den Kernel von iOS 10 in der Developer Preview nicht verschlüsselt. Das es ein Versehen war, hat Apple mittlerweile dementiert. Durch die Entschlüsselung soll die Performance gesteigert werden - ohne dass die Nutzerdaten kompromittiert werden.

Nach einem Bericht von TechCrunch sagte ein Apple-Sprecher, dass der nun unverschlüsselte Kernel-Cache keine Nutzerdaten enthalte. Man sei aber durch den nicht verschlüsselten Kernel in der Lage, die Performance des Betriebssystems zu erhöhen.

Der Kernel spielt eine wichtige Rolle für die Sicherheit eines Betriebssystem. Er regelt beispielsweise die Zugriffe von Anwendungen auf die Hardware. Verschlüsselung wird zwar oft mit „Sicherheit“ gleichgesetzt, in dem Fall verhindert sie allerdings nur, dass Entwickler, Sicherheitsforscher und natürlich auch Hacker den Kernel-Code untersuchen können.

Für das Entschlüsseln von Code werden aber auch umfangreiche Hardware-Ressourcen benötigt. Die will Apple nach Aussagen seines Sprechers nun freigeben. Auf die Sicherheit des Mobilbetriebssystems wirkt sich das nur indirekt aus.

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Zwar können jetzt auch Hacker nach Kernellücken suchen und diese für ihre Zwecke – beispielsweise für Jailbreaks – benutzen, aber auch Forscher können nun erstmals aktiv den Code auf mögliche Fehler untersuchen. Es ist davon auszugehen, dass nun mehr Sicherheitslücken zu Tage gefördert werden und damit auch schneller gepatcht werden können, was das Mobilbetriebssystem sicherer machen würde.

Die Öffnung des Kernel-Codes könnte sich aber auch auf den Markt für iOS-Sicherheitslücken auswirken. Das FBI soll beispielsweise von Hackern eine Apple nicht bekannte Schwachstelle gekauft haben, um Sicherheitsfunktionen des iPhone 5C des San-Bernardino-Attentäters Syed Farook zu umgehen. Wenn solche Bugs künftig schneller gefunden und gepatcht werden, würde auch ihr Wert auf dem Schwarzmarkt sinken – zumal es heute nicht unüblich ist, dass mehrere Forscher unabhängig voneinander dieselbe Anfälligkeit finden.

Apple hatte iOS 10 Mitte des Monats auf der Worldwide Developer Conference vorgestellt. Entwickler können künftig Siri in ihre Apps integrieren. iOS 10 erlaubt aber auch das Entfernen von System-Apps. Erstmals seit Jahren streicht Apple jedoch einige iPad-Modelle von der Liste der unterstützten Geräte. Einem Marktforschungsunternehmen zufolge beendet das Unternehmen aus Cupertino damit den Support für mehr als 40 Prozent aller iPads.

Die Öffnung des Kernel-Codes könnte für die Besitzer dieser Geräte nun ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bedeuten. Es ist nicht auszuschließen, dass künftige Kernel-Lücken in iOS 10 auch iOS 9 und früher betreffen. Sollten nun tatsächlich mehr Kernel-Bugs entdeckt werden, stiege auch die Wahrscheinlichkeit, dass Hacker dafür passende Exploits entwickeln.

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Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de
  1. Hacker freut es sehr…
    Ob es jetzt bald auch für iPhones, ein Cyanogenmod ähnliches Betriebssystem geben wird?
    Mit dem sich die Opfer von Apples & Co Schnüffeleien und Restriktionen befreien können…

  2. Meine Güte, wird bei euch der Text nochmals durchgelesen bevor er publiziert wird?
    So viele Grammatik Fehler sieht man sonst eigentlich nur in der Unterstufe.
    Mein Deutsch ist auch nicht perfekt, aber dieser Text enthält schlimme Fehler, welche mit 1x Korrekturlesen zu vermeiden gewesen wären.

    1. @claudio

      Versuche Du erstmals etwas Gescheites selbst zu den Themen zu schreiben.
      Falls dein Intellekt dafür reicht…
      Statt dich über Rechtschreibung zu echauffieren…

      Auf die Inhalte kommt es an!
      Den was nutzt die schönste Rechtschreibung wenn die Inhalte flach sind?
      Und einige kleine Tipp- Fehler kann ein gescheites Hirn selbst korrigieren, und bleibt damit in Training.

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