Google Support: App für Live-Hilfe in Planung

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Offenbar arbeitet man bei Google an einer neuen App namens Google Support. Damit könnten Mitarbeitende auf Nachfrage einen Live-Support durchführen, um bei Problemen mit dem Nexus zu helfen. Das Angebot kennt man bereits von Amazon-Geräten.

Android Police zufolge soll der Google-Support rund um die Uhr angeboten werden – wie bei Amazons Mayday-Button. Bei Smartphones, die auf der ganzen Welt in verschiedenen Zeitzonen verwendet werden, verwundert dies aber wenig. Die Kommunikation während des Supports soll per Hangout erfolgen.

Darüber hinaus zeigt ein von Android Police veröffentlichter Screenshot, dass Nutzer über ein in Google Support enthaltenes Fernwartungstool ihren Bildschirm freigeben können. Unklar ist demnach aber, ob Support-Mitarbeitende ein Android-Gerät auch aus der Ferne bedienen oder sich nur Bildschirminhalte anzeigen lassen können.

Der Blog vermutet, dass sich das Angebot auf Googles eigene Nexus-Geräte beschränkt. Es würde demnach zusammen mit den für dieses Jahr geplanten neuen Nexus-Geräten eingeführt, die von HTC oder Huawei kommen sollen. Dass Google die App zum Start oder kurz danach für alle Nutzer öffne, sei schon alleine aus logistischen Gründen undenkbar.

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Derzeit richtet Google seine Nexus-Produkte auf Technikbegeisterte aus, die Zugriff auf die neuesten Innovationen und ein unverfälschtes Android-Erlebnis haben wollen. Der Vertrieb erfolgt in erster Linie über die Google-Website oder auch die Shops der jeweiligen Hersteller. Im freien Handel sind die Nexus-Geräte oft nur zu einem höheren Preis als bei Google erhältlich.

Eine Live-Support-App könnte die kommende Nexus-Generation attraktiver für Verbraucher machen. Solange Google nicht die sonst üblichen Vertriebswege wählt, werden die Nexus-Produkte aber wahrscheinlich ein Nischenprodukt bleiben. Den Massenmarkt dürfte Google allerdings auch nicht ins Visier nehmen wollen – damit würde es die Hardwarepartner verärgern, die aktuell keine Nexus-Geräte produzieren.

Tags :Via:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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