Digitale Kindererziehung – Die 10 wichtigsten Punkte

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Kindererziehung war schon immer schwierig. Doch die zunehmende Digitalisierung des Lebens stellt Eltern vor immer neue Herausforderungen. Diese 10 Punkte sollen helfen, Kindern einen verantwortlichen Umgang mit neuen Technologien beizubringen.

Die stetige digitale Veränderung der Gesellschaft stellt Erwachsene vor immer neue Aufgaben. Das Lernen und Anpassen an neue Situationen scheint nie aufzuhören. Immer mehr Teile unseres Lebens verändern sich und müssen neu erlernt werden.

Kinder empfinden diesen Wandel als selbstverständlich. Sie wachsen inmitten einer Vielzahl unterschiedlicher Technologien auf, die einen natürlichen Teil ihres Lebens darstellen. Für sie ist „digitales Leben“ einfach nur „Leben“.

Kinder sollten nicht davon ausgeschlossen werden. Sondern es sollte ihnen die Chance gegeben werden, praktische Erfahrungen zu sammeln. Laut Studien ist dies der beste Weg zum eigenverantwortlichen Handeln.

Wir haben die 10 wichtigsten Punkte zusammengetragen, mit denen Kinder lernen, sich selbst zu schützen.

1. Interesse zeigen

Unsere Kinder können nur geschützt werden, wenn wir wissen, welche Kanäle sie im Internet nutzen. In welchen Foren bewegen sie sich? Teilen sie gerne Bilder? Welcher ist ihr liebster Youtube-Star? Wie häufig und mit wem nutzen sie Snapchat?

Nur wenn elementare Fragen zur Internetnutzung geklärt sind, können Kinder geschützt werden. Für Eltern ist es deswegen wichtig, Interesse zu zeigen.

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2. Verfügbar sein

Je jünger ein Kind ist, umso mehr müssen Eltern beim Surfen als erste unmittelbare Ansprechperson anwesend sein. Denn auch wenn das Kind sichere Webseiten besucht, können die Inhalte besorgniserregend sein. Für Eltern ist es wichtig, die Reaktionen ihres Sprösslings zu beobachten, um so entsprechend reagieren zu können.

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Quelle: F-Secure

3. Zuhören und reden

Das Interesse und die Verfügbarkeit ist nur dann für das Kind wirklich hilfreich, wenn möglichst unmittelbar über das Erfahrene gesprochen wird. Kinder sollten ermutigt werden, über neue Erfahrungen im Internet mit ihren Eltern zu sprechen. Dabei ist es wichtig den Kindern zu vermitteln, dass sie nichts falsch gemacht haben, wenn sie Inhalte sehen, die eigentlich nur für Erwachsene sind.

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Quelle: F-Secure

4. Selbst ausprobieren

Nur wenn der Lieblingsdienst des eigenen Kindes von den Eltern selbst ausprobiert wird, kann er auch verstanden und das Kind effektiv vor möglichen Gefahren geschützt werden.

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Quelle: F-Secure

5. Schützen

Wenn das Kind eine beunruhigende Erfahrung im Internet gemacht hat, kann es sich mit folgendem Rat schützen:

  • Sofort den Browser schließen
  • Mit einem Erwachsenen darüber sprechen
  • Keine persönlichen Daten wie den Namen oder die Schule verraten
  • Nie mit jemanden aus dem Internet verabreden, ohne vorher die Eltern zu kontaktieren
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6. Altersbegrenzungen einhalten

Für die meisten Social-Media-Kanäle gilt eine Altersbegrenzung von 13 Jahren. Dennoch werden sie auch von vielen Jüngeren genutzt. Für Eltern ist es wichtig, diese Altersbegrenzungen zu kennen und auch den Grund dafür zu wissen. So können Spiele zum Beispiel gewalttätig sein oder über einen offenen Chat verfügen.

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Quelle: F-Secure

7. Regeln vereinbaren

Idealerweise sollten zusammen mit dem Kind Regeln zur Nutzung des Internets vereinbart werden. Gute Faustregeln könnten sein:

  • Standortdaten bei allen Diensten deaktivieren
  • Nur komplett angezogen vor die Kamera
  • Freundschaftsanfragen von Fremden doppelt prüfen
  • Eltern fragen, bevor man sich mit Fremden aus dem Internet trifft
  • Keine Bilder von anderen ohne deren Erlaubnis online stellen
  • Kein Mobbing
  • Neue Spiele oder Apps nur nach Erlaubnis der Eltern
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Quelle: F-Secure

8. Geräte schützen

Es gibt Produkte auf dem Markt, die Eltern die Möglichkeit geben, Spiele und Apps vor der Installation zu genehmigen. F-Secure SAFE ist so ein Produkt. Es schützt alle Geräte der Familie und sorgt darüber hinaus dafür, dass Kinder keine unangemessenen Websites und Inhalte sehen können. Selbst die Google-Suchergebnisse werden nach unangemessenen Berichten gescannt. Wie das genau funktioniert zeigt unser Video. Noch mehr Informationen gibt es hier.

9. Vorbild sein

Jedes Kind orientiert sich bewusst oder unbewusst an den Verhaltensweisen der Eltern. Deswegen ist es enorm wichtig, dass Eltern den Kindern vorleben, wie man sich im Internet verhält.

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Quelle: F-Secure

10. Loben und ermutigen

Wenn Eltern ihre Kinder unterstützen, so dass sie ein gesundes Selbstvertrauen entwickeln, sinkt die Gefahr, dass sie im Internet nach Aufmerksamkeit und Zustimmung suchen müssen.

Das Kind sollte ermutigt werden, neue Verhaltensweisen im Umgang mit dem Internet zu lernen. Eltern sollten positiv bleiben, auch wenn das  Kind über ihre Ängste erzählt oder verwirrt ist.

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Quelle: F-Secure

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