Facebook veröffentlicht zwei Erweiterungen für Chrome

(Bild: Facebook)

Facebook hat zwei Extentions für den Google-Chrome-Browser herausgebracht, mit denen ihr Links auf dem Sozialen Netz teilen oder zum späteren Lesen abspeichern könnt. Außerdem ändert der Dienst erneut seine Sharing-Buttons für Drittanbieter-Webseiten.

Mithilfe von Share to Facebook könnt ihr eine Webseite jederzeit teilen, indem ihr auf das durch die Erweiterung hinzugefügte Facebook-Symbol neben eurer Adressleiste klickt. Dabei könnt ihr entscheiden, ob ihr einen Link über eure Timeline oder mit einem Freund, einer Gruppe, einer Seite sowie über den Messenger teilen möchtet. Ihr könnt auch nur einen Text auf einer Seite markieren und diesen dann als Zitat teilen.

Save to Facebook erlaubt es euch, über einen Button neben der Adressleiste eures Chrome-Browsers Webseiten zum späteren Lesen auf dem Sozialen Netz abzuspeichern.  Diese findet ihr dann unter dem Punkt „Saved“ in euren Lesezeichen auf Facebook.

Die Möglichkeit, Internetinhalte zu speichern, hatte das Soziale Netzwerk 2014 eingeführt. Bereits 300 Millionen Menschen sollen sie pro Monat nutzen. Durch die Chrome-Erweiterung versucht Facebook noch mehr Nutzer zu erreichen.

Das Soziale Netz hat außerdem wieder Änderungen an den Sharing-Buttons für Drittanbieter-Webseiten vorgenommen. Das „f“ wird vom klassischen Daumen als Symbol für „Gefällt mir“ abgelöst. Das ist nach der Darstellung des Social Networks besser für Mobilgeräte geeignet und wirkt aufgeräumter. Für Webmaster, die die Buttons eingebunden haben, ändert sich nichts: Die neue Lösung ist abwärtskompatibel. Sie werden automatisch ausgetauscht.

Darüber hinaus erhalten die schnell ladenden „Instant Articles“ von Medienpartnern nun Buttons fürs Weiterleiten und Kommentare. Seiten mit einem Plug-in für Kommentare bekommen beide Varianten eines Artikels überdem automatisch synchronisiert.

Entwickler, die die Facebook-Einbindung auf ihren Webseiten ändern oder das Social Network erstmals einbinden wollen, werden auf die Dokumentation verwiesen. Sie sollten bedenken, dass sie das Soziale Netz damit ein Tracking aller ihrer Besucher ermöglichen, auch der nicht dort eingeloggten oder registrierten.

Der Zeitpunkt der Einführung der Chrome-Plug-ins ist denkbar ungünstig: Derzeit werden angebliche Facebook-Nachrichten genutzt, um eine Malware über Google Chrome zu verbreiten. Der gefälschte Hinweis soll euch zum Download einer JavaScript-Datei verleiten. Das Skript kann, wenn ihr es anschließend auch ausführt, Erweiterungen zu Google Chrome hinzufügen. Ein Download selbst wird euren PC zwar noch nicht mit der Malware infizieren, dennoch ist Vorsicht anzuraten.

Tags :Quellen:FacebookVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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