Devialet Gold Phantom im Hands-On: Luxus-Lautsprecher mit 4500 Watt

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Die Audiophilen unter euch haben vermutlich schon von Devialet gehört. Die Lautsprecher des Hersteller bieten ein großartiges Design, eine hervorragende Soundqualität und sind für ihre Größe extrem kraftvoll. Mit dem Gold Phantom bringt Devialet in Kürze ein neues Modell auf den Markt. Unseren Ersteindruck des Luxus-Speakers erfahrt ihr im Hands-On.

Devialet Gold Phantom im Hands-On

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Bild: Ubergizmo

Der Gold Phantom kommt wie seine Vorgänger mit einem großartigen, futuristisch anmutenden Äußeren. Mit 22-Karat-Gold an den Seiten ist er besonders edel. Der Hersteller verwendet kein Gold mit 24-Karat, da dieses anfälliger für Kratzer sei.

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Das Kabel ist im Gegensatz zu den früheren Modellen Weiß anstatt Gelb. Die wichtigste Änderung am Design ist aber nicht sofort ersichtlich. Die Seiten haben nun einen größeren Bewegungsspielraum während der Musikwiedergabe, da der Gold Phantom nochmals leistungsstärker als der Silver ist.

Bis auf den Button zum Einschalten finden sich keine Tasten auf der Oberfläche des Lautsprechers. Großartig fänden wir, wenn Devialet sein Logo als Powerbutton und den Touchsensor auf der Oberseite zur Lautstärkeregelung verwenden würde. Ausschließlich das Smartphone oder Tablet zur Steuerung des Lautsprechers verwenden zu müssen, ist unserer Erfahrung nach nicht immer die praktischste Lösung.

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Wenig überraschend ist der Sound des Devialet Gold Phantom absolut hervorragend. Der Lautsprecher bietet 4500 Watt und eine Maximallautstärke von 108 Dezibel. Damit ist er ungefähr so laut wie ein rund 300 Meter entferntes Düsenflugzeug beim Starten oder ein Vorschlaghammer in eurer Nähe. Die 110-Dezibel-Marke gilt als Schmerzgrenze für den Menschen.

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Der Gold Phantom kommt zudem mit einem beeindruckenden Klangspektrum, das von tiefen Bässen mit 14 Hz bis zu hohen Tönen mit bis zu 27 kHz reicht. 14 Hz liegen bereits außerhalb des normal hörbaren Frequenzbereichs des Menschen, der Körper fühlt aber die Vibrationen.

Wer mit dem Gold Phantom Musik hören möchte, benötigt natürlich Hi-Res-Audio-Files, denn ein MP3-Download von YouTube bietet nicht die nötige Qualität. Mit den richtigen Soundmaterial ist die Klangerfahrung aber außergewöhnlich. Der Sound klingt auch immer gleich gut, egal wo man sich im Raum befindet – zumindest in einem Zimmer mit rund 6 mal 6 Metern.

Eine Verbindung mit Endgeräten ist übrigens via WLAN oder Bluetooth möglich. Wie ihr vermutlich schon erahnt, ist der Devialet Gold Phantom ziemlich teuer. Er kostet in den USA 2990 Dollar. Euro-Preise haben wir noch nicht in Erfahrung gebracht, aber ihr könnt den US-Preis wohl wie bei den anderen Modellen des Herstellers eins zu eins in Euro umwandeln.

Tags :Quellen:Ubergizmo
  1. Wenn man das Teil länger als nur wenige Millisekunden mit 4500 Watt Energie anheizt, dann geht es kaputt, schmilzt und verdampft es.
    Ist aber ein guter Beispiel wie Verbraucher mit phantastisch aufgeblasenen PMPO Leistungsangaben für dumm verkauft werden…
    Leider machen es viele Anbieter.

    Hier ein kleiner Lexikon der Leistungsangaben bei Lautsprecher:
    http://www.hobby-bastelecke.de/bauteile/lautsprecher_leistung.htm
    Zitat: …Bei der Musik- und schlimmer noch bei der PMPO-Leistung kommt man schnell auf hohe Werte, die meist zur Werbung eines Lautsprechers genutzt werden. So kann aus einem 3 Watt Lautsprecher schnell mal ein 100 Watt Gigant werden! …

    1. Hallo J. Müller,
      was du gesehen und gehört hast, ist die billgste Version des Phantom, das letztes Jahr herauskam und „nur“ 750 Watt hat. Ich besitze zwei Silver Phantoms mit je 3000 Watt (ca 2000 € je) , was mich aber nicht interessiert. Der Sound ist hervorragend und ich bin höchst zufrieden damit. Auf die Steigerung durch die Goldversion bin ich gespannt.

  2. Ohne „wenn“ und „aber“: Die Phantoms klingen phantastisch, auch wenn das viele Audiophile und Pseudo-Audiophile mit ihren +50.000 € -Voodoo-Anlagen nicht wahrhaben wollen. Was die Leistungsangabe betrifft: Kein Hersteller ist da ehrlich. Ich kenne nur die Silver-Phantoms und die gehen tierisch laut und verzerrungsfrei egal ob da nun 3000 oder 300 Watt abgeben werden.

  3. Hi ein wenig mehr Tec Details please,
    Kann hier anstatt nichtsagende Subjektive Aussagen mal jemand die Math behind machen?
    Meine Technics SBA-G500 aus den 70ern! sind bei 16 Watt bereits lauter….. (99DB Kennschalldruck+16W=111DB)…… Außerdem gibt keine Steckdose mit einer Phase in Deutschland mehr als 3600Watt ab, aber auch nur dann wenn NICHTS anderes in dem Raum läuft, sonst machts KLACK Sicherung raus….
    Diese Wattangabe erinnert mich sehr stark an die Microanlagen von ALDI/LIDL mit 1000en Watt PMPO
    Grüße

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