Uber überwacht Fahrer mit den Smartphone-Sensoren

(Bild: Uber)

Mit ihren Smartphones werden Uber-Fahrer überwacht und festgestellt, ob sie sich an die Geschwindigkeitslimits halten, zu scharf bremsen oder Kurven schneiden. Ob die Fahrer das auch wissen?

Nach einem Bericht des Wall Street Journal überwacht Uber seine Fahrer mit deren Smartphones oder besser gesagt mit deren Sensoren. Vor allem mit dem GPS und den Beschleunigungssensoren lässt sich vieles erkennen.

Demnach wird diese Überwachung den Fahrern als Hilfestellung verkauft: Sie könnten so herausfinden, warum sie schlechte Bewertungen von Fahrgästen erhalten. Dazu steht ihnen in der App nach jeder Fahrt eine Zusammenfassung zur Verfügung. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen warnt die App aber sofort.

Der Test beschränkt sich zunächst auf neun US-Städte, darunter Chicago, Los Angeles und New York. In einem separaten Test will Uber zusätzlich ermitteln, ob Fahrer unterwegs ihr Smartphone bedienen.

Für Uber könnte die Technik eine Grundlage für eine objektive Bewertung seiner Fahrer bilden. In seinen Nutzungsbedingungen lässt sich das Unternehmen derzeit das Recht zusichern, auf das GPS zuzugreifen. Von weiteren Sensoren ist nicht die Rede, eine Erweiterung aber wohl unproblematisch.

Allerdings ist die Technik bisher weitgehend unerprobt. Fehlerhafte GPS-Messungen könnten leicht zu irrtümlichen Meldungen abrupter Bremsmanöver oder geschnittener Kurven führen. Und viele wichtige Parameter, etwa Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern oder Einhaltung von Vorfahrtsregeln, kann Smartphone-Technik nicht erfassen. Einzig die Einhaltung der Geschwindigkeit verspricht einigermaßen präzise Ergebnisse.

Zugleich riskiert Uber mit der technischen Kontrolle einmal mehr den guten Willen seiner Fahrer.

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Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de
  1. Alles nur kurze Zwischenlösung bis,
    in ca. 5 Jahren Flotten von selbstklebenden Autos mit UBER Apps gesteuert werden.
    Selbstlenkende Auto- Flotten sind auch der strategischer Endziel für UBER, und und für viele Investoren die sich mit vielen Milliarden $ beteiligen.
    Zu Zeit werden nur die Marktanteile gesichert, und das mit hohen strategischen $ Verlusten.

    Dann beginnt für UEBER das Geldverdienen.
    Ohne Probleme mit prähistorischen Taxifahrer, Taxizentralen, Kommunen die Gewerbesteuerausfälle und Arbeitslose mit Gesetzen aufzuhalten versuchen, Problemen mit Scheinselbständigkeit der Fahrer, Raudi- Fahrer, und praktisch ohne Steuer.

    Und für Kunden beginnt das Beförderungs- Paradies.
    Für die Kunden wird die Personenbeförderung preiswerter, schneller, sicherer, und zuverlässiger.
    (Ohne Fahrer, den man oft mehrmals das Fahrtziel wiederholen muss, die sich trotzdem verfahren, die schon mal nach Knoblauch oder Ähnlichen stinken, und fremdländische Musik in Taxi abspielen, …) Die werden bei H4 entsorgt.

    Aber große Carsharing- Flotten der Autohersteller, mit selbst-lenkenden Autos, und mit eigener App Steuerung, werden UEBER Marktanteile und Profite abzweigen.
    Ich freue mich schon heute auf diese Evolution.

    1. Korrektur: „…Flotten von selbstFAHRENDEN Autos…“
      Autotextkorrektur machte daraus „selbstKlebende“, vermutlich weil Wort „selbstfahrenden“ zu neu ist…

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