BMW, Intel & Mobileye: Autonomes Auto für den Massenmarkt bis 2021

(Bild: Intel)

BMW will zusammen mit Intel und Mobileye bis 2021 ein produktreifes autonomes Auto für den Massenmarkt herausbringen. Im Rahmen einer Pressekonferenz im BMW Research Campus in Garching bei München haben die drei Unternehmen dazu eine mehrjährige Kooperation angekündigt.

Das bereits im Mai 2016 von BMW angekündigte Modell namens iNEXT soll als Grundlage für das gemeinsame Projekt dienen. Die Partner streben mit ihrem Vorhaben unter anderem vollständig autonome Fahrzeugflotten, aber auch automatisierte Mitfahrzentralen in städtischen Umgebungen an.

BMW, Intel und Mobileye sind überzeugt, dass autonomes Fahren den Transport sicherer und einfacher machen wird. Fahrer sollen nicht nur die Hände vom Lenkrad nehmen, sondern auch die Augen und das Bewusstsein von der Straße abwenden können. Die Fahrtzeit soll sich also komplett zur Freizeit oder Arbeitszeit wandeln. Dies wäre auch die technische Grundlage für die völlige Autonomie des Fahrzeugs – sprich selbstfahrende Vehikel ohne Insassen, die etwa Güter transportieren.

Das nur halb-autonome Systeme womöglich höhere Risiken mit sich bringen als komplett eigenständige Systeme, könnte auch ein kürzlicher tödlicher Unfall eines Tesla-Model-S-Fahrers auf einem US-Highway zeigen. Der genaue Unfallhergang ist bislang allerdings nicht geklärt.

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Die drei Partner wollen einen Industriestandard schaffen und streben eine offene Plattform für das autonome Fahren an, die mehreren Autobauern und Unternehmen aus anderen Branchen zur Verfügung gestellt werden soll, die von autonomen Maschinen und maschinellem Lernen profitieren könnten.

Die Unternehmen haben bereits auch einige Meilensteine ​​vereinbart. Eine erste autonome Testfahrt eines Prototypen will der Zusammenschluss im Jahr 2017 präsentieren.

BWM ist natürlich für den Bau des Fahrzeuges zuständig. Intel wird für die Bereitstellung der benötigten Rechenpower sorgen. Mobileye entwickelt Algorithmen zur Vermeidung von Kollisionen. Seine Software soll bereits Verkehrssituationen in Echtzeit interpretieren und Fahrer so unterstützen können.

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Tags :Quellen:IntelVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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