hearO: Bluetooth-Lautsprecher aus recycelten Tennisbällen

(Bild: hearO / Richard Moss)

Grüne Gadgets aus recycelten Materialien werden immer beliebter. Wir denken hier beispielsweise an die Handy- und Tablethüllen von Feuerwear aus alten Feuerwehrschläuchen. Auch Richard Moss hat sich etwas überlegt, wie man aus Gegenständen, die normalerweise in der Tonne laden, noch etwas sinnvolles und nützliches erschaffen kann.

Er hat alte Tennisbälle in Bluetooth-Speaker verwandelt. Für sein Projekt sucht er aktuell Unterstützter auf Kickstarter. Seine Kampagne läuft noch 22 Tage. Sein gestecktes Ziel von 40.000 Pfund hat Moss bislang noch nicht erreicht.

Zugegeben: Das Design trifft vermutlich nicht jedermanns Geschmack und ist wohl eher was für Sport-Enthusiasten. Ein ausrangierter Tennisball dient als Gehäuse für den Bluetooth-Lautsprecher. Der Grill ist in Weiß gehalten und scheint aus Kunststoff zu sein. Neben dem üblichen Gelb, gibt es aber auch noch weitere Farben.

Bei dem Gehäuse des Bluetooth-Lautsprechers handelt es sich auch nicht nur um irgendwelche alten Tennisbälle, sondern um solche, die in einem großen Turnier wie Wimbledon zum Einsatz kamen. Der Entwickler von hearO wirbt zum Beispiel mit signierten Tennisbällen von Roger Federer und Novak Djokovic von den 2015 ATP World Tour Finals in London.

Der in dem Tennisball versenkte Lautsprecher hat 3 Watt. Der Grill ist laut dem Hersteller mit einem Fibonacci-Spiral-Muster versehen, das für eine optimierte Sound-Ausstrahlung sorgen soll.

Die Stromversorgung übernimmt ein 400 mAh Akku. Eine volle Ladung soll bei 70 Prozent Lautstärke rund 5 Stunden halten. Geladen wird via microUSB.

(Bild: hearO / Richard Moss)

(Bild: hearO / Richard Moss)

Die Steuerung erfolgt über einen Button an der Unterseite des Tennisballs. Mit einem Smartphone lässt sich der hearO Speaker via Bluetooth verbinden.

Mehr Informationen und Preise erfahrt ihr auf der Kickstarter-Seite des Projekts. Wie üblich sollten Förderer bedenken, dass es bei Schwarmfinanzierungen nicht sicher ist, dass Produkte pünktlich geliefert werden und überhaupt das Versprochene halten.

Tags :Quellen:Richard Moss / KickstarterVia:Ubergizmo

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