Bundesverkehrsministerium: Tesla in Deutschland in der Kritik

(Bild: Tesla)

Das Bundesverkehrsministerium ermittelt nach einem Medienbericht gegen den US-Autohersteller Tesla Motors wegen möglicherweise illegaler Softwareaktualisierungen am Fahrerassistenzsystem.

Nach einem Bericht des Spiegel, geht das Bundesverkehrsministerium Hinweisen nach, dass Tesla Motors auf den Tesla Model S Funktionen aufgespielt hat, die im Rahmen der Typgenehmigung nicht auf ihre Sicherheit überprüft wurden.

Dabei soll es sich um ein System handeln, das Überholvorgänge regelt. Wenn sich der Verdacht bestätigen sollte, könnte die Typgenehmigung für die Tesla Fahrzeuge vom Model S erlöschen, die Wagen müssten stillgelegt werden. Der Fahrer kann bei diesem System während der Fahrt den Blinker betätigen, woraufhin der Tesla nach hinten und zur Seite „schaut“, ob die Spur frei ist. Wenn dies der Fall ist, wechselt er selbstständig die Fahrspur auf der Autobahn.

Lies auch: Tesla-Fahrer beim Unfall mit aktiven Autopilot getötet

In den USA ist im Mai 2016 erstmals ein Mensch bei einem Unfall mit eingeschaltetem Tesla-Autopilot zum assistierten Fahren ums Leben gekommen. Der 45jährige Tesla-Fahrer fuhr unter einen LKW-Anhänger. Die Verkehrssicherheitsbehörde prüft den Vorgang. Die Folgen für Tesla könnten gravierend sein, denn auch da geht es natürlich um die Frage, ob dieses System überhaupt zulässig ist und auf der Straße genutzt werden darf.

Die Autopilot-Funktion war nicht von Anfang bei den Tesla Model S aktiviert, lediglich die Hardware war schon verbaut. Durch ein Firmware-Update, das bei Tesla over-the-air eingespielt wird, kamen die neuen Funktionen dazu.

Tesla wies darauf hin, dass die Model S mit Autopilotfunktion schon rund 210 Millionen Kilometer zurück gelegt haben und dies der erste tödliche Unfall sei. Weltweit würden im Schnitt alle 96 Millionen Kilometer ein Mensch im Auto sterben. In den USA liegt der Wert bei 151 Millionen Kilometer.

Zudem wies Tesla noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass der Autopilot-Modus im Normalfall ausgeschaltet und manuell aktiviert werden muss. Die Software befände sich noch im Beta-Stadium und der Fahrer sei verpflichtet, stets die Hand am Steuer zu lassen, um eingreifen zu können. Dieser Warnhinweis wird auch im Display angezeigt. Außerdem überprüfe das Fahrzeug regelmäßig, ob der Fahrer die Hand am Steuer hält. Wenn er loslässt, wird er nach kurzer Zeit optisch und akustisch gewarnt und im Zweifelsfall das Fahrzeug abgebremst.

  1. Hier war Tesla / Herr Musk schlauer. (als VW…)
    Tesla soll via LTE / UMTS die Software jederzeit weltweit in allen Autos verändern können.
    Ohne das der Fahrer es merkt.
    Und damit wäre bestimmter Softwarestand / Funktionen nicht beweisbar.

    Die ganze Medienkampanien gegen Tesla könnte Lobbyarbeit der deutschen Autoindustrie sein, um das vorpreschen von Tesla zu sabotieren…
    1. Bei dem Unfall mit einem Toten wird sträflich verschwiegen das der linksabbiegender LKW die Vorfahrt von Tesla missachtet hat, und damit den Unfall verursacht hat. Nicht der Autopilot.
    2. Bei den 2 Unfall, wurde noch nicht mal ermittelt wurde ob der Autopilot aktiviert war, oder der Fahrer schlecht manuell gelenkt hat.
    Oder sind die deutschen Journalisten so oberflächlich und unfähig diese Fakten zu erkennen, und auch zu publizieren?
    Wenn ja, dann ist es Armutszeugnis für deutsche Medien, die nur von 2 bis 4 Presseagenturen blind abschreiben, ohne selbst nachzudenken und die Informationen auf Plausibilität zu verproben…

    Man sollte aber auch Tesla tadeln, weil die ein BETA- System, an nicht hierfür geübte Fahrer übergeben haben.
    Privatfahrer können nicht stundenlang konzentriert in ständiger Bereitschaft auf sekundenschnelles Übernehmen der Fahrzeugführung warten.
    Fahrlehrer könnte es gut. Daher habe ich vorgeschlagen, Beta Autopiloten nur nach kleiner Fahrlehrerprüfung zu übergeben.

  2. Der 2 Unfall war wie hier oben vermutet, OHNE Autopiloten durch Fahrer selbst verursacht:
    http://www.fr-online.de/wirtschaft/tesla-autopilot-war-bei-einem-der-juengsten-unfaelle-doch-aus,1472780,34504032.html
    Fehler liegen viel häufiger bei Menschen als bei der Technik!
    Aber viele Menschen die selbst Fehler machen, versuchen die eigenen Fehler der Technik unterzujubeln.
    Meistens solche die zu primitiv sind zu wissen, dass heute viele Geräte die Ereignisse loggen / dokumentieren, und so beweisbar machen.
    Man müsste solche Lügner wegen Rufmord zu vollen Schadensersatz verurteilen.

    Zitat aus dem Artikel:
    …Bei einem Unfall im Bundesstaat Pennsylvania sei das System den Log-Dateien aus dem Fahrzeug zufolge ausgeschaltet gewesen, schrieb Tesla-Chef Elon Musk in der Nacht zum Freitag bei Twitter. «Mehr noch, der Crash hätte sich nicht ereignet, wenn es eingeschaltet gewesen wäre», erklärte er…

    Aber die Korrektur wird viel seltener publiziert, oft nur weniger als 5 % der Publikationsdauer der Lügen.
    Und das naive, nicht nachdenkende Volk glaubt dann solche Medien- LÜGEN!

    Der Fall bestätigt das die Medien und Journalisten kaum mehr recherchieren, und Informationen mit gesungen Menschenverstand auf Plausibilität verproben, sondern überweidend blind und verantwortungslos 2 bis 4 Presseagenturen nachplappern.
    Werdet kritischer bei Mainstream- Medien!

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