Galaxy S7 Active besteht Wassertest nicht

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Mit dem Galaxy S7 Active hat Samsung im Juni eine robustere Version seines Android-Smartphones vorgestellt, die neben der IP68-Zertifizierung auch dem US-Militärstandard MIL-STD-810G entspricht. Das Gerät soll 30 Minuten bei einer maximalen Tiefe von 1,5 Meter unter Wasser aushalten können. In einem Test der US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports hat sich dies nicht bestätigt. 

Samsung Galaxy S7 & S7 Edge: Die 30 besten Tipps und Tricks

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Samsung Galaxy S7 & S7 Edge: Die 30 besten Tipps und Tricks
Wir haben für euch unsere besten 30 Tipps und Tricks rundum das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge in einer Galerie zusammengestellt. In den folgenden 30 Bildern erfahrt ihr beispielsweise, wie ihr die App-Shortcuts auf dem Sperrbildschirm ändert oder ein unabsichtliches Einschalten des Bildschirms in der Hosentasche verhindert.

Laut dem Bericht von Consumer Reports funktionierte beim getesteten Galaxy S7 Active nach 30 Minuten in einem Wassertank unter anderem das Display nicht mehr. Es waren grüne Linien darauf zu sehen. Zudem reagierte der Touchscreen nicht auf Eingaben, und es wurden Wassertropfen in den Linsen beider Kameras gefunden.

Daraufhin wurde der Wassertest den Regeln der Organisation zufolge erneut mit einem zweiten Gerät durchgeführt. Auch dieses war nach 30 Minuten Unterwasser beschädigt. Der Bildschirm schaltete sich im Abstand von wenigen Sekunden immer wieder vorübergehend ab. Darüber hinaus entdeckten die Verbraucherschützer erneut Feuchtigkeit hinter den Kameralinsen sowie im SIM-Kartenslot. Auch nach mehreren Tagen Trocknungszeit waren beide Geräte immer noch unbrauchbar.

Consumer Reports stuft das Galaxy S7 Active aufgrund des Tests als „nicht empfehlenswert ein, trotz guter Ergebnisse in anderen Kategorien.

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Samsung betonte in einer Stellungnahme, es habe nur sehr wenige Beschwerden erhalten. Sie seien zudem alle im Rahmen der Garantie abgewickelt worden. „Das Samsung Galaxy S7 Active ist eines der widerstandsfähigsten Geräte und hochgradig resistent gegen Kratzer und IP68 zertifiziert“, teilte Samsung auf Nachfrage der Verbraucherschützer mit. „Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass ein schadhaftes Gerät nicht so wasserdicht ist, wie es sein sollte.“ Man habe zudem eine Untersuchung eingeleitet.

Der Standard IP68 beschreibt nicht nur die Wasserdichtigkeit eines Geräts, sondern auch einen Schutz vor eindringendem Staub. Allerdings sieht die Norm keine konkreten Werte vor – Hersteller legen anhand eigener Vorgaben fest, wie lange und wie tief ein Produkt in welche Flüssigkeiten eingetaucht werden darf, ohne Schaden zu nehmen.

Consumer Reports weist darauf hin, dass das Galaxy S7 und S7 Edge, die ebenfalls nach IP68 eingestuft sind, denselben Test unbeschadet überstanden haben. Das US-Unternehmen SquareTrade, das Versicherungen für mobile Geräte anbietet, stellte jedoch fest im März fest, dass bei beiden Geräten nach einem 30-minütigen Aufenthalt in 1,5 Meter tiefem Wasser Feuchtigkeit in die Lautsprecher eingedrungen war. Die Audiowiedergabe beschrieb es anschließend als dauerhaft „dumpf und verzerrt“.

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Offiziell nennt Samsung zudem verschiedene Einschränkungen für die Wasserdichtigkeit. Demnach gilt der Schutz nicht bei Salzwasser, Seifenlaugen sowie alkoholhaltigen und erhitzten Flüssigkeiten. Zudem muss der SIM-Karten- und Speicherkartenhalter „stets vollständig mit dem Gerät abschließen, so dass durch ihn kein Wasser eindringen kann“.

Widersprüchlich sind hingegen Samsungs Werbespots, die es im US- und auch im deutschen Fernsehen ausstrahlt. Hierzulande ist beispielsweise ein Galaxy S7 zu sehen, das in ein Spülbecken fällt – während sein Besitzer Geschirr in klarem Wasser abwäscht. In den USA übergießt ein Rapper ein Galaxy S7 sogar mit Champagner und versenkt es anschließend in einem Aquarium – ohne dass es Schaden nimmt. Beide Szenarien, alkoholische Getränke und unsaubere Flüssigkeiten, fallen laut Samsung jedoch nicht unter den IP68-Schutz und wären demnach auch ein Grund, einen möglichen Schaden nicht im Rahmen der Garantie zu beheben.

Tags :Quellen:Consumer ReportsVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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