Deutsche Umwelthilfe reicht Klage gegen Amazon ein

(Bild: Gizmodo.co.uk)

Amazon wurde von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) beim Landgericht München mit dem Vorwurf der "Verbrauchertäuschung" angeklagt. Konkret geht es um die Entsorgung von LED-Lampen.

Der DUH zufolge mache Amazon auf seinen Webseiten falsche Angaben zur korrekten Entsorgung von LED-Lampen und behaupte, diese seien schadstofffrei und dürfen im Hausmüll entsorgt werden. „Weil Amazon keine LEDs für eine sachgerechte Entsorgung zurücknehmen möchte, werden Verbraucher mit falschen Entsorgungshinweisen getäuscht und zu gesetzwidrigem Verhalten aufgerufen“, so DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Schon im Mai diesen Jahres habe die DUH Amazon nach eigenen Angaben dazu aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben sowie die Entsorgungshinweise und Bewerbung von LEDs anzupassen. Die nun eingereichte Klage sei eine Reaktion auf die Verweigerung des Online-Händlers.

LEDs nicht in den Hausmüll

In den Hausmüll dürfen nur Glüh- oder Halogenlampen. LEDs müssen hingegen, ebenso wie Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, bei einer speziellen Sammelstelle oder in einem Wertstoffhof abgegeben werden.

Die Rückgabe solcher Leuchtmittel wird für Verbraucher außerdem schon bald um eine Option erweitert. Ab dem 24. Juli müssen Händler mit einer Verkaufs- oder Lagerfläche von mehr als 400 Quadratmetern für Elektrogeräte alle Elektrokleingeräte in haushaltsüblichen Mengen zurücknehmen.

Tags :Quellen:(Bild: Gizmodo.co.uk)Via:zuhause.de
  1. Aber welche Schadstoffe sollen LEDs enthalten?
    (Bestehen überwiegend aus Kunststoff und Kupfer)
    Ökofreacks können die als Plastik- Müll sortieren.

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