M.I.T. entwickelt wandlungsfähiges Apartment auf Basis von Roboter-Technologie

Bild: Oir

Wer sich nicht den Luxus eines großen Hauses oder einer Wohnung leisten kann, muss mit nur wenig Platz auskommen und selektiver in der Auswahl seiner Einrichtung sein. Nicht selten muss man letztendlich auf ein großes Sofa oder ein King-Size-Bett verzichten. Das Media Lab des MIT will dies ändern.

Die Fakultät des bekannten Massachusetts Institute of Technology hat ein Spin-off-Unternehmen namens Ori gegründet, das in Zusammenarbeit mit dem Designer Yves Behar eine wandlungsfähige Einrichtung für Apartments auf Basis von Roboter-Technologie entwickelt hat, die auch in kleinen Räumen viel Platz schaffen soll.

Auf seiner Webseite stellt der Hersteller mehrere Versionen seines System vor. Es besteht im Prinzip aus einem Blockmodul, das Bett, Schrank, Regal, Schreibtisch oder Couch in einem Möbelstück vereint. Je nach Bedarf passt sich das Ori-System mit einem Knopfdruck an und fährt das Bett oder den Tisch aus.

Untertags können alle Komponenten eingefahren und das gesamte System an der Wand positioniert werden, um möglichst wenig Platz einzunehmen. Hier dient es dann beispielsweise als Abstell- oder Sitzmöglichkeit.

parallel+full+back

In einem Video stellt Ori seine Einrichtung vor:

Informationen zu Preisen oder der Verfügbarkeit gibt es bislang nicht. Wer das Ori-System in seinem Appartement nutzt, benötigt aber sicherlich etwas mehr Geduld, bis die jeweils benötigten Einrichtungskomponenten aus- beziehungsweise eingefahren sind.

Lies auch: TEST: DYSON PURE COOL LINK – LUFTREINIGER MIT APP-ANBINDUNG

Tags :Quellen:OriVia:Ubergizmo
  1. wenn ihr in den titeln natürlich alles groß schreibt, geht beim ersten lesen natürlich verloren,
    dass es sich um das MIT handelt….. denkt mal drüber nach

  2. Mein Kommentar dazu wurde wahrscheinlich von dem bösen automatischen Filter zensiert.
    Interessant wäre welche „Reizwort“ dem Filter nicht gepasst haben???
    Möge ein menschlicher Redakteur hier den unvollkommenen Filter überprüfen…

  3. Sehr funktionelles Produkt, der Mietzins für viele Quadratmeter Mietfläche einzusparen helfen könnte.
    Besonders für Studenten, oder für Metropolen wie Tokio wo Mietraum sehr knapp und teuer ist.

    Aber so ein multifunktionales Möbelteil dürfte auch viele Tausend € / $ kosten.
    Und hier muss man kalkulieren:
    (Kosten für das multifunktionales Möbelteil inklusive Errichtung) geteilt durch
    ((Anzahl der eingesparten qm Mietfläche) * (monatliches Mietzins pro qm) * (Anzahl der Monate Nutzungsdauer)).
    Ich schätze das es sich erst nach vielen Jahren amortisieren könnte.

    Die junge Generation verdient überwiegend immer weniger Netto, und könnte es auch preiswert brauchen…
    Aber vielleicht kommt es in preiswerter zum selbst montieren von z.B. Ikea…
    Oder wie wäre es mit einen CrowdFunding Projekt für DE / EU, z.B. für die vielen jungen (Innen) / Architekten ohne festen Job???

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