3D-Filme im Kino vielleicht bald ohne Brille

(Bild: Christine Daniloff/MIT)

3D-Displays, für die man keine Brille benötigt, hielten schon in mehrere Geräte Einzug. Für die Größe einer Kinoleinwand reichte die Technologie aber noch nicht aus. Das könnte sich dank einiger Forschenden bald ändern.

Am Computer Science and Artificial Intelligence Lab (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat man gemeinsam mit dem israelischen Weizmann Institute of Science eine neue Displaytechnologie entwickelt. Sie soll es Kinobesuchern erlauben, ein sogenanntes „Cinema 3D“ auch ohne 3D-Brille zu sehen. Dafür werden unter anderem Parallaxbarrieren eingesetzt – wie beim Nintendo 3DS.

„Cinema 3D enkodiert multiple Parallaxbarrieren in einem Display“, heißt es vonseiten des MIT. „Und zwar so, dass jeder Zuschauer eine Parallaxbarriere, maßgeschneidert für die eigene Position, sieht. Diese Bandbreite an Blickwinkeln wird über den Kinosaal mit einer Serie aus Spiegeln und Linsen des speziellen optischen Cinema 3D Systems vervielfältigt.“

Multi-Autostereoskopie also. Damit hebt sich die Technologie von aktuellen Brillen-freien 3D-Systemen ab, bei denen die Zuschauer in einem speziellen Winkel auf den Bildschirm blicken müssen, um den 3D-Effekt zu erhalten.

Das Ende der 3D-Brillen? Noch nicht. Die Technologie des MIT ist zur Kommerzialisierung noch nicht bereit. Allerdings sind die Forschenden  zuversichtlich, dass sie eines Tages tatsächlich in den Kinos eingesetzt wird.

Tags :Quellen:Bild: Christine Daniloff/MITVia:Tyler Lee, Übergizmo.com

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