Einblicke: Wie in einer Digitalfabrik die neue Banking App entstand

Deutsche Bank Mobile

„Banking kann auch Spaß machen, vor allem Mobile-Banking, und diese Idee haben wir umgesetzt“, sagt Michael Koch. Der Leiter der Digital Factory gewährt Übergizmo einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Digitalfabrik in Frankfurt, in der seine Teams an der Weiterentwicklung der neuen App „Deutsche Bank Mobile“ arbeiten.

Seit April gibt es die App kostenlos für Apple iPhones 4s bis 6s – und bald soll sie auch für Android-Geräte erhältlich sein. Die Anwendung ist das erste Projekt der Digitalfabrik und ein Meilenstein in der Digitalstrategie der Deutschen Bank.

„Wir haben hier alle Entwickler, Designer und Tester an einem Ort zusammengezogen“, sagt Frank Wiesner von der Deutschen Bank, der die Entwicklung der App von IT-Seite aus leitet. „Es war uns wichtig, dass möglichst viele Kollegen hier nah zusammen arbeiten.“

Über 80 Entwickler aus 14 Nationen stecken in der Digital Factory die Köpfe zusammen. Den typischen Anzugträger mit Krawatte kann man hier lange suchen. Bunter und lässiger geht es zu, als man es von einer Bank gemeinhin annimmt: weniger formal, weniger zugeknöpft. Koch und Wiesner tragen beide Jeans, die Ärmel ihrer Hemden haben sie hochgekrempelt.

Die erste Version der App wurde hier in Frankfurt-Rödelheim entwickelt. „Wir haben uns bewusst einen anderen Raum für die Entwicklung gesucht, denn wir wollten auch eine andere Atmosphäre schaffen“, sagt Wiesner. „Wir haben die Nähe zur Zentrale und können nach dem neuen, agilen Entwicklungsmodell Ideen sehr schnell und sehr produktiv umsetzen.“

Noch in diesem Jahr sollen mehr als 400 IT- und Bankexperten zusammenkommen, um die digitalen Produkte und Dienstleistungen der Bank weiterzuentwickeln. Ungewöhnlich ist dabei die Zusammenarbeit mit Start-ups: Mitarbeiter externer FinTech-Kooperationspartner sollen hier Hand in Hand mit dem Deutsche-Bank-Team an Innovationen arbeiten. Koch zieht eines seiner drei Smartphones aus der Tasche und zeigt, was seine Teams sich bisher ausgedacht haben:

Deutsche Bank Mobile

Bild 1 von 5

„Ich kann die App individuell gestalten – zum Beispiel den Hintergrund.“
© Deutsche Bank

„Die neue App basiert auf einer so genannten API-Schnittstelle, durch die sich neue Funktionen sehr flexibel integrieren lassen“, sagt Wiesner. „Wir sehen sehr schnell konkrete Ergebnisse, können sie mit Kunden verproben und daraus lernen.“ In der neuen App-Version 1.3 wurde bereits aktuelles Feedback umgesetzt. Im Laufe des Jahres sind weitere Neuerungen geplant: So wird beispielsweise mit der kommenden Freischaltung für Android-Geräte das kontaktlose Bezahlen in Geschäften basierend auf der NFC-Technologie ermöglicht.

„Das Besondere an der App ist, dass sie Mobile-Banking neu definiert. Mit der Entwicklung beweisen wir, dass auch ein klassisches Bankhaus sehr schnell auf digitale Trends und Kundenanforderungen reagieren kann“, sagt Koch.

Hier selbst die Vorteile der App testen!

7

Tags :
  1. Dahinter dürften Schnüffler stecken, die finanzielle Verhältnisse, Kaufkraft und Konsumverhalten der Smartphone Nutzer ausspähen und vermarkten / missbrauchen wollen.

    Interessant wären die AGB der App, was die Alles schnüffeln darf…
    Aber auch ohne AGB, könnten diese Daten ausgespäht werden.

    Wäre auch nettes Gimmick, für alle die es nötig haben damit anzugeben was die auf Konto haben.
    Z.B könnten die bei neuen Bekanntschaft in Club damit prahlen, wie viel die aktuell auf dem Konto haben, bzw. verdienen wollen.
    Mittel zum Zweck um Versorger- geile Weibchen flachzulegen…

    Für solche Blender könnte sich neuer Markt entwickeln, der für ein Diskoabend, 4 Stunden Kredite zum prahlen gegen Gebühr überweist. Natürlich nur gegen Sicherheit, wie vorherige Verpfändung von Kfz oder Lebensversichrung.
    Alternativ könnten Hacker die Kontostände in App manipulieren …

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising