Roboter SPIDER stopft Löcher in Zeppelinen

(Screenshot: NetMediaEurope)

Die Hülle von Zeppelinen beherbergt in der Regel Helium. Doch was macht man gegen kleine Löcher in dieser Hülle? Ein kleiner Roboter soll Abhilfe leisten.

Löcher in der Gashülle von Zeppelinen reduzieren die Effizienz der Luftschiffe enorm. Die riesige Hülle nach einem Flug eigenständig auf Löcher zu überprüfen ist allerdings sehr aufwendig – und dann müssen die Löcher ja auch noch händisch gestopft werden.

Bei Lockheed Martin hat man für dieses Problem offenbar eine Lösung gefunden. Man entwickelte kleine Roboter, die sich über die Hülle bewegen und Löcher erkennen. Und als wäre das nicht schon genug, stopfen die Roboter mit der Bezeichnung SPIDER die Löcher auch noch selbst.

SPIDER, das steht für „self propelled instrument for airship damage evaluation and repair“. Dank einiger offener Drähte sieht der Roboter auch tatsächlich einer Spinne ähnlich.

Wie funktioniert die Zeppelin-SPIDER?

Die SPIDER besteht aus zwei übereinander liegenden Hälften. Eine davon befindet sich im Inneren der Zeppelinhülle, die andere Hälfte an der Außenseite. Zwischen der SPIDER liegt also die Zeppelinhülle, über die sie sich bewegt. Um Löcher zu erkennen, sendet eine Hälfte der SPIDER ein Lichtsignal, das von der anderen Hälfte mit einem Sensor erkannt wird.

Bewegt sich der Roboter über ein Loch, so erkennt der Sensor die Änderung im nun stärkeren Lichtsignal. Direkt an Ort und Stelle wird das Loch dann auch geschlossen.

Tags :Via:Jon Martindale, Digitaltrends.com

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