Samsung Galaxy Note 7 im ersten Hands-On Test [UPDATE]

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Samsung zeigt das Samsung Galaxy Note 7. Das 5,7-Zoll-Smartphone kommt mit QHD-Display, S-Pen, 3.500 mAh-Akku und Iris-Scanner. Wir haben für euch das Samsung Galaxy Note 7 im Hands-On.

Samsung Galaxy Note 7 - Die besten Bilder

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Samsung Galaxy Note 7

[UPDATE] Hier unser ausführliches Video zum Samsung Galaxy Note 7:

Nachdem das Galaxy Note 5 in Deutschland nicht angeboten wurde und Samsung die Nummer 6 übersprang, um mit der Galaxy-S-Reihe gleichzuziehen, wurde nun das Samsung Galaxy Note 7 enthüllt.

Überragendes Display

Natürlich bog Samsung auch bei diesem Flaggschiff die Displaykanten in der bekannten Dual-Edge-Manier. Das Super-AMOLED-Display löst außerdem 2.560 x 1.440 Pixel auf einer Diagonale von 5,7 Zoll auf.

Im Vergleich zum S7 ist der Bildschirm bis zu 50 Prozent heller, um HDR-Inhalte zu unterstützen (etwa 600 cd/m²). Das hellere Display verbessert auch die Lesbarkeit bei Sonnenlicht, verbraucht aber auch mehr Strom.

Auf Wunsch kann die Auflösung auch auf 1.280 x 720 Pixel skaliert werden, um die Akkulaufzeit zu erhöhen. Aus dem gleichen Grund lässt sich im Battery Manager übrigens auch die CPU-Leistung reduzieren. Als erstes Mobilgerät wird das Display des Galaxy Note 7 darüber hinaus vom neuen Corning Gorilla Glas 5 geschützt sein.

Vulkan im Note 7

Innerlich taktet wie im Samsung Galaxy S7 /edge ein Samsung Exynos 8890 Quadcore-Prozessor mit zwei mal 1,6 GHz und zwei mal 2,3 GHz. Der Arbeitsspeicher beträgt in Europa 4 GByte – andernorts wird eine Version mit 6 GByte RAM vertrieben.

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Wie auch die anderen Geräte der 7-Serie ist das Note 7 mit dem Interface Vulkan kompatibel, was vergleichbar mit DirectX oder OpenGL ist. Vulkan erhöht die Performance sowie Performance pro Watt und erlaubt das flüssige Spielen aufwendiger Games. Um dies zu beweisen, bietet Samsung gleich ein Sortiment an Vulkan-kompatiblen Spielen im Wert von 25 Dollar an.

Hier der Unterschied zwischen dem Samsung Galaxy Note 7 und dem Samsung Galaxy S7 Edge im Video:

S-Pen im Galaxy Note 7 mit neuen Funktionen

Wie für die Note-Reihe üblich, verfügt das Galaxy Note 7 über einen Eingabestift. In Kombination mit dem Always-On-Display-Modus wird man jederzeit auf dem schwarzen Display zu schreiben beginnen können, um einfach Notizen zu erstellen. Zoomen geht mit dem Eingabestift ebenfalls.

Der S-Pen kann  unter Wasser verwendet werden und übersetzt beim Schweben über einzelne Sätze die Wörter in die eigene Sprache. Mit einer einzelnen Geste lassen sich außerdem animierte GIFs aus jeglichen Videosequenzen auf dem Bildschirm erstellen.

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Die Latenz des S-Pen liegt bei 50 ms, die Anzahl der verschiedenen Druckstärken bei 4096. Nimmt man den Stift aus seinem Schacht, während man das Smartphone benutzt, erscheint das Air View Menü mit diversen S-Pen-App-Shortcuts. Im Vergleich zum Vorgänger finden sich hier auch ein paar neue Anwendungen.

Mit dem S-Pen lässt sich auch nach unten scrollen, um die Größe dreier weiterer Bildschirme zum Schreiben nutzen zu können. Die Stiftspitze wurde auf 0,7 Millimeter gespitzt und dank der Verwendung einer speziellen Plastikart fühlt sich das Schreiben mit dem S-Pen noch natürlicher an – wenngleich auch noch nicht wie gewöhnliches Schreiben.

Für Finger und Augen

Eines der besonderen Features ist sicher auch der Iris Scanner im Galaxy Note 7. Er dient der biometrischen Authentifizierung der Nutzenden, also beispielsweise beim Entsperren des Smartphones aber auch bei anderen Anwendungen. Das Scannen der Regenbogenhaut des Auges sei mit bis zu 266 Merkmalen um ein vielfaches genauer als ein Fingerabdruckscanner mit lediglich 40 markanten, unterschiedenen Punkten.

Um den Iris-Scanner zu aktivieren, wischt man einfach über den Lock Screen und blickt in die entsprechende Kamera. Der Iris-Scanner arbeitet mit Samsung Knox zusammen. So können zum Beispiel einzelne Ordner oder Apps gesichert werden, auf die nur mit Iris-, Fingerabdruck-Scan oder Passwort zugegriffen werden kann. Fingerabdruck? Im Home-Button befindet sich tatsächlich auch noch ein Fingerabdruckscanner.

Für´s Auge ist auch das Design des Note 7. Samsung hat offensichtlich darauf geachtet, das Smartphone auf möglichst vielen Seiten symmetrisch zu gestalten und das Display im Verhältnis zum restlichen Körper sehr mächtig wirken zu lassen. Den internen Speicher gibt Samsung mit 64 GByte an. Wer mehr Platz benötigt, kann den Speicher über den microSD-Slot um bis zu 256 GByte erweitern.

Neuer Anschluss, neue VR-Brille

Apropos Anschluss: Das Samsung Galaxy Note 7 wird sich auch mit USB-Typ-C-Kabel verbinden lassen. Das beschleunigt die Datenübertragung und das Akkuladen, außerdem kann man den Anschluss nicht verkehrt herum verwenden. Damit das Note 7 trotzdem mit einer Virtual-Reality-Brille von Samsung kompatibel bleibt, wird es auch eine Gear VR 2 geben. Diese wird weiterhin zur Galaxy-S7- und S6-Reihe kompatibel sein und statt 96 Grad nun ein Blickfeld von 110 Grad bieten.

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Als Betriebssystem kommt Googles Android 6.0.1 zum Einsatz, verfeinert mit einer weiterentwickelten TouchWiz-Oberfläche. Ein baldiges Update auf das kommende Android Nougat ist wahrscheinlich. Außerdem bietet Samsung
nun auch einen eigenen Cloud-Dienst zur Datensicherung an. Käufer von Samsung-Smartphones erhalten 15 GB kostenlosen Speicher.

(Bild: Marques Brownlee)

(Bild: Marques Brownlee)

Das Samsung Galaxy Note 7 kommuniziert über den Standard LTE nach Cat.9 (up: bis zu 450 MBit/s; down: bis zu 50 MBit/s), Dual-Band ac-WLAN, NFC und Bluetooth 4.2. Für die Nutzung des Mobilfunks benötigt man eine Nano-SIM-Karte. Eine Dual-SIM-Funktion gibt es zumindest in Europa nicht.

Offene Blende und flotter Fokus

Die rückseitige Kamera wird Bilder mit bis zu 12 Megapixel auflösen und einen Dual-Pixel-Autofokus sowie optischen Bildstabilisator besitzen. Im Grunde ist beim Note 7, wie auch beim S7 /edge jeder der zwölf Millionen Pixel ein AF-Sensor, was den enorm schnellen Autofokus erklärt.

Die Blendenzahl wird mit f/1.7 angegeben, sodass die Kamera sehr viel Licht ins Innere lassen kann. An der Vorderseite befindet sich eine 5 Megapixel-Kamera. Die Kameras sind also mit jenen aus dem Galaxy S7 identisch, allerdings gibt es beim Note 7 eine interessante Slow-Motion-Funktion, bei der nur bestimmte Elemente im Video verlangsamt werden. Außerdem hat Samsung die Kamera-App auf den ersten Blick schlanker gemacht.

Die Features, die von den meisten Personen eher selten eingesetzt werden, können nun erst dann aufgerufen werden, wenn man den Einstellungen-Button per Wischgeste sichtbar macht.

Mit beiden Kameras werden sich auch Unterwasseraufnahmen machen lassen, schließlich ist das Galaxy Note 7 nach IP68-Zertifizierung staub- und wasserdicht, kann also bis zu drei Meter tief ins Wasser gehalten werden – sofern es nicht beschadet ist, natürlich. Die Kameraleuchte lässt sich natürlich auch als Taschenlampe verwenden. Beim Note 7 lässt sich auch die Helligkeit der Taschenlampe variieren.

Samsung verbaute auch im Galaxy Note 7 den Akku so, dass er sich nicht wechseln lässt. Dafür kann er via Qi- oder PMA-Standard kabellos geladen werden. Die Kapazität des Energiespeichers beträgt 3.500 mAh. Insgesamt kommt das Smartphone damit auf ein Gewicht von 168 Gramm sowie eine Dicke von 7,9 Millimetern. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und Glas.

Preis und Verfügbarkeit

Samsung verkauft sein neues Galaxy Note 7 für 849 Euro in den Farben Opalschwarz, Titansilber, Platingold und Korallenblau. Weitere Versionen, etwa mit größerem internen Speicher, gibt es nicht. Der Marktstart wird am 02. September erfolgen, also nicht lange vor dem Release des neuen iPhone 7. Die Vorbestellung läuft ab dem 16. August an. Vorbesteller erhalten die Gear VR 2 ohne Aufpreis mitgeliefert.

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