Samsung Gear VR 2016: Hands-On

(Bild: Ubergizmo)

Samsung hat seine VR-Brille Gear VR in einer neuen Version präsentiert, die nun auch mit einem USB-C-Anschluss ausgerüstet ist. Das ist notwendig geworden, weil das Galaxy Note 7 einen solchen Anschluss besitzt und sicherlich weitere Geräte folgen werden. Unser Hands-on zeigt, was das Gerät sonst noch kann.

Samsung Gear VR 2016

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Samsung Gear VR 2016
Bild: Ubergizmo.com

Die erste Gear VR war und ist eine kommerziell recht erfolgreiche mobile VR-Brille, die allerdings vom praktisch geschenkten Google Cardboard noch übertroffen ist. Was soll man auch gegen kostenlose Angebote machen? Beide sind die besten VR-Headsets, die ihr im Moment bekommen könnt. Die erste Version von Samsungs Brille hatte einen Micro-USB-Anschluss, der bekanntlich nicht mit USB-C kompatibel ist.

Um das Problem zu beheben, hat Samsung einen USB-C und einen Micro-USB-Adapter für das Gear VR 2016 vorgestellt. Die Brille heißt nicht offiziell VR 2016, aber irgendwie muss man sie ja vom Vorgänger unterscheiden. Durch den Adapter ist die neue Gear VR sowohl mit alten als auch mit neuen Telefonen kompatibel. Samsung hat außerdem den Action-Knopf nun oben rechts angebracht, wo der sich leichter erreichten lässt.

Aber das ist eine kleine Änderung verglichen mit den sonstigen Hardware-Verbesserungen. Die wichtigste Änderung ist der vergrößerte Sichtwinkel (FOV, Field of View), der von 96 auf 101 Grad angehoben wurde. Hört sich nach nicht viel an, macht aber etwas aus. Die Immersion wird dadurch etwas verbessert. Samsung hat dazu die Gestaltung der Linsen verändert. Die Gear VR wird zusammen mit Oculus entwickelt.

Außerdem ist die Brille dunkler geworden. Weißes Plastik hat sich als störend erwiesen, weil es innerhalb der Brille zu etwas mehr Reflexionen führt, die blenden können. Die neue Version hat das Problem durch die Farbänderung nicht mehr.

Lies auch: Samsung Gear VR: Mit Galaxy S6 (Edge) kompatible VR-Brille ab sofort verfügbar

Wir haben das VR-Headset mit einer Skateboard-Simulation ausprobiert, bei der man auf ein echtes Brett steigt. Es ist mit Motoren ausgerüstet, um die Unebenheit der Straße zu simulieren. Das Ganze wirkt ziemlich lebensecht. Die Immersion war gut und die Zeitverzögerung zwischen Bewegung und Bildausgabe gering. Auch echte Skater fanden die Simulation toll.

Das Headset fühlt sich auf dem Kopf genauso an wie die vorherige Version. Der erweiterte Blickwinkel ist nett aber nicht dramatisch besser, aber jeder Fortschritt sollte natürlich gelobt werden. Wer das alte Gear VR besitzt, muss aber nicht unbedingt umsteigen.

USB-C könnte auch noch die Welt zu einer Anschlussmöglichkeit öffnen, denn irgendwann lässt sich die Konstruktion sicherlich auch an den PC anschließen. Theoretisch kann USB-C genügend Bandbreite besitzen, um Videogames hochauflösend vom PC zum Smartphone zu übertragen. Auch die Bewegungsdaten der Sensoren könnten schnell genug zum PC transportiert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gear VR das beste mobile Headset bleibt. Wenn man allerdings kein aktuelles Samsung-Smartphone (S6 und besser) benutzt, muss man sich natürlich nach einer anderen Lösung umschauen.

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  1. Mit so einen HDMI zu USB3.0 Adapterkabel mit FullHD Bandbreite,
    könnte man komfortabel mit einen 1920*1080 Pixel Laptop arbeiten,
    z.B. in ICE, Flieger, chauffierten PKW und ab ca. 2020 in selbstfahrenden PKW.
    Dazu Headset mit ANC (Active Noise Cancelling) für Hörer und Mikrofon.
    Gefällt mir.

    Nur ob bei VR, die optisch verzerrten Pixel, hinter den krummen Rändern bei Samsung- Display dabei verloren gehen, hat immer noch keiner hier beantwortet?

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