Bildschirm-Hacking: „You can´t trust your monitor“

LG 29EA93

Tastaturen können gehackt werden, Computer auch und Monitore offenbar ebenso. Forschende  zeigten nun, dass alle Monitore anfällig für Hacks und Manipulationen seien.

Laut Motherboard hat eine Gruppe von Forschenden bei Red Balloon Security herausgefunden, dass auch Monitore gehackt werden können. Dadurch könnten Hackende nicht nur sehen, was der Monitor aktuell anzeigt, sondern die Anzeige auch manipulieren.

Hackende müssten also nicht mehr länger auf URLs zurückgreifen, die den offiziellen URLs ähnlich sehen, wenn sie stattdessen die komplette Website fälschen können.

Und als wäre das nicht erschreckend genug, teilten die Forschenden mit, welche gefährlichen Hacks mit dieser Methode noch möglich wären. So könnten die Monitore, die zur Kontrolle von Kraftwerken verwendet werden, manipuliert werden, um etwa einen Notfall vorzutäuschen und das Kraftwerk zum Abschalten zu zwingen. Laut Cui, Forschungsleiter bei Red Balloon Security, leben wir nun „in einer Welt, in der du deinem Monitor nicht mehr vertrauen kannst.“

Alle Monitore sind anfällig

Solche Hacks seien nicht nur mit speziellen Monitor-Marken möglich, so die Forschenden. Wer einen Monitor besitzt, ist wahrscheinlich anfällig für diese Methode – was natürlich noch nicht heißt, das es auch verwendet wird und man selbst Opfer bereits dieser Masche sei.

Doch wie soll man solchen Manipulationen rechtzeitig auf die Spur kommen? Offenbar gibt es dafür tatsächlich eine Methode. Das Hacking nach diesem Prinzip sei nämlich verhältnismäßig langsam, zumindest so langsam, wie es dauert, ein Bild zu laden. Wer konstant auf den Monitor blickt, wird im Falle der Manipulation also wahrscheinlich ein verdächtiges Geschehen erkennen.

Ach ja. Diese Seite ist echt. Wirklich.

Tags :Via:Tyler Lee, Übergizmo.com
  1. „Hackende“…..“Forschende“?????
    Gender- Mainstream- Deutsch??

    Jaja….lasst die Sprache nur vor die Hunde gehen.
    Grausam sowas!!!

  2. Wie soll es möglich sein einen Monitor zu hacken? Der erhält doch nur Input und gibt keinen Output…
    Ich denke eher das die Grafikkarte manipuliert wird welche dann das verfälschte Bild auf den Monitor wirft.

    1. Es ist die „kompromittierende Abstrahlung“ (besonders bei alten Röhrenmonitoren)
      http://www.secupedia.info/wiki/Kompromittierende_Abstrahlung

      Damit ist Schnüffeln ohne Eingriff / Veränderungen im Monitor / Gerät / Drucker möglich.
      Heute bei digitalen Signalen wie im DVI / HDMI, sowie Pixel- Matrix Displays, dürfte es nur komplexer und schneller zugehen, was höhere Ansprüche an die Schnüfflertechnik stellt.

      Man könnte aber auch im Monitor oder Kabel eine aktiv sendendes Datenwanze oder Videosender einbauen. Optional einen Datenlogger.

      1. Von der kompromittierenden- Abstrahlung habe ich schon gehört. Auch ist eine Datenwanze möglich. Aber all diese Methoden benötigen eine Gewisse Nähe bzw. einen einmaligen Zugriff auf das Gerät/die Infrastruktur.

        Der Text suggeriert jedoch das es auch aus der Ferne möglich wäre den Monitor zu „Hacken“.

        1. Um „kompromittierende Abstrahlung“ zu Empfangen ist schon gewisse Nähe schon erforderlich.
          Den die Abstrahlung ist sehr schwach und reicht nicht weit.
          Aber mit guten Richtantennen, rauscharmen Empfängern und weiteren Techniken wie Signal- Korrelation, kann man die Reichweite vervielfachen.

          Alternativ können die Daten in Objektnähe empfangen werden, kurz zwischengespeichert, und dann zeitversetzt über einen Funk- Relais / Repeater, (z.B. via LTE, WLAN) praktisch ohne Reichweitelimit weitergeleitet werden. (Zeitversetzt, weil sonst der nahe LTE- / WLAN- Sender, den Empfänger stören / zustopfen würde). So ein Teil könnte z.B. in Blumenkasten / Hausfassade / Straßenlampe, usw. angebracht werden. Dienste können auch eigene Satelliten- Relais nutzen.

          Oder direkt an Objekt den genannten Datenlogger anschließen, der Inhalte bis zu mehreren Wochen zwischenspeichert, und die zeitversetzt via Funk versendet werden. Optional verschlüsselt. Eine 128 GB microSD kann sehr viel zwischenspeichern, und ein z.B. Bluetooth- oder WLAN- Chip als Sender ist ähnlich klein. Und ein LTE- Modul ist kleiner als Strichholzschachtel. Über LTE direkt zu NSA in USA wäre kein Problem. (LTE mit Vodafone = britische Firma, wird durch GCHQ + NSA kontrolliert)

          Diese Technik gibt es aber nicht fertig im Elektronik- Versandhaus. Aber die einzelnen Komponenten könnte man bestellen, und mit Fachwissen zu funktionierenden Anlagen zusammenfügen. Extrem preiswert wäre aber LTE- Kleinhandy das mit speziellen Software modifiziert wird. MicroSD + Sender + Steuerung ist schon onboard. Dazu nur noch externe Datenschnittstelle oder ggf. Empfänger. Oder Alles in modular Handy „ARA“ reinpacken.

          Orwell lebt…

  3. Es ist die „kompromittierende Abstrahlung“ (besonders bei alten Röhrenmonitoren).
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kompromittierende_Abstrahlung
    http://www.secupedia.info/wiki/Kompromittierende_Abstrahlung
    Damit Schnüffeln ohne Eingriff ins Gerät möglich.
    Heute bei digitalen Signalen wie im DVI / HDMI, sowie Pixel- Matrix Displays, dürfte es nur komplexer und schneller zugehen, was höhere Ansprüche an die Schnüfflertechnik stellt.

    Man könnte aber auch in jedes Monitor / Kabel eine Datenstromwanze oder Datenlogger oder ein Videosender einbauen.

    1. Der Kommentar 10. Aug 2016 um 08:22 ist Dublette und kann gelöscht werden.
      Nachdem es in den oft strengen Auto-Filter hängen blieb, wurde es um 12:11 Uhr erneut um gesendet.

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