Iran und Malaysia verbieten Pokémon Go

Pokémon GO

Wie die Deutsche Presseagentur dpa und iranische Medien berichten, ist Pokémon Go im Iran verboten worden. Gemäß einer Beurteilung von den Sicherheitsbehörden des Landes und von Beauftragten für Internet-Kriminalität handele es sich bei Pokémon Go um ein „gefährliches Spiel“. In Malaysia wurde die App ebenfalls gesperrt, dort jedoch aus moralischen Gründen.

Worin genau die Gefahr von Pokémon Go laut den Behörden liegt, bleibt unklar. Der Staatsanwaltschaft des Landes zur Folge sei sie jedoch hoch genug, um ein Verbot des beliebten Smartphone-Spiels zu gewährleisten. In Deutschland äußerte die Bundeswehr ebenfalls Bedenken bezüglich Pokémon Go. Spieler könnten zum Beispiel unwissend ein Übungsgelände betreten oder Spione sich als Pokémon-Trainer ausgeben.

Pokémon Go ist nicht die einzige App, die im Iran gesperrt ist. Auch andere Applikationen müssen die dortigen Smartphone-Nutzer über VPN-Kanäle beziehen, um die Verbote des Landes zu umgehen. Wie viele Spieler sich der Pokémon-Jagd im Iran gewidmet haben, ist nicht bekannt.

Im weitestgehend muslimischen Malaysia wurde Pokémon Go ebenfalls verboten. Nach einem Bericht der dpa, könne das Spiel laut der malaysischen Regierung die Menschen verderben, zu Sucht und zu emotionalen Störungen führen. Der Zugang zur App wurde deshalb am vergangenen Freitag gesperrt.

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Tags :Quellen:Hannoversche ZeitungVia:Golem.de

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