Tesla geht in Flammen auf

(Bild: Tesla)

Bei einer Testfahrt in Frankreich fing ein Tesla S 90D plötzlich Feuer. Die Insassen konnten den Wagen rechtzeitig verlassen, ehe das Elektroauto binnen weniger Minuten vollständig  zerstört war.

Am Montag war nach Angaben der Regionalzeitung „Sud Ouest“ in Bayonne, nahe der Atlantikküste, ein Tesla in Flammen aufgegangen. Der Fahrer, so wird es in der Zeitung geschildert, habe plötzlich ein lautes Geräusch gehört und sei daraufhin von der begleitenden Hostess zum Anhalten aufgefordert worden.

In weniger als einer Minute sei das Auto in Flammen aufgegangen, ehe es nach fünf Minuten völlig zerstört gewesen sei. „Wir arbeiten mit den Behörden zusammen, um die Fakten des Vorfalls zu klären“, sagte ein Tesla-Sprecher.

Licht und Schatten bei Tesla

Schon 2013 waren in den USA zwei Tesla in Brand geraten. Damals wurde der Akku im Boden des Fahrzeugs durch Gegenstände auf der Fahrbahn beschädigt. Tesla reagierte darauf mit einer Verstärkung des Bodens.

Doch nicht nur mit solchen feurigen Gefahren machte Tesla Schlagzeilen. Kürzlich fuhr ein Tesla einen Notfallpatienten in den USA auch eigenständig per Autopilot ins Krankenhaus – erfolgreich.

Tags :Quellen:(Bild: Tesla)Via:t-online
  1. Akkus auf Lithiumbasis haben eine sehr hohe Energiedichte, und werden schon bei groben mechanischen Beschädigungen, das Flammen entstehen können. Gleiches gilt auch bei Überladung oder Hochstrom Entladung, was im Normalfall eine schützende Elektronik verhindert.
    Das gab es schon u.a. in Smartphones, Notebooks, Hoverboards, Pedelecsakkus, E-Autos, und auch in großen Boeing 787 / Dreamliner Flugzeugen, usw.

    Bei Smartphones, Notebooks, Hoverboards, Pedelecsakkus wurden schon Hausbrände verursacht. (Lädt euer Hoverboards, Pedelecsakkus besser im Garten oder auf dem Balkon…)
    Bei E-Auto kann man schnell aussteigen, was die Gefahr für die Insassen minimiert.
    Bei Boeing Flugzeugen, kann man nicht aussteigen, so das Leben der Insassen ernsthaft gefährdet ist.

    Das Problem wird bei den kommenden E-Flugzeugen und E- Multikoptern für Menschenbeförderung noch kritischer sein, es sei den es gelingt die Konstruktionen so zu gestalten, das brennende Akkus- Segmente im Flug ausgeklinkt, abgesprengt werden können. Ggf. mit kleinen Fallschirm, damit unten niemand dadurch zum Schaden kommt.

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