Mirror’s Edge Catalyst (PS4) Test – Parkour gegen die Überwachung

Mirrors Edge Titelbild

Faith ist nach 8 Jahren Absenz zurück und versucht mit verbesserter Grafik und einigen Spielerneuerungen einen Platz in den Herzen der Spieler zu gewinnen. Wie der Parkour klappt und wie Mirror’s Edge Catalyst bei uns angekommen ist, könnt Ihr in Folgendem Test nachlesen.

Mirror's Edge Catalyst

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Die Startlinie eines Runs (Quelle Screenshot ubergizmo.de)

Gegen das System

Mirror’s Edge Catalyst schließt an das Ende von Teil 1 an. Faith kommt gerade aus dem Gefängnis. KrugerSec ist an der Spitze der Regierung. Die ganze Welt wird überwacht. Bei einem „Run“ ist sie durch Zufall auf Informationen über ein neues Überwachungssystem gestoßen, dass durch Unterdrückung der Gefühle eine seelenlose Gesellschaft erschaffen will.

Dies klingt grundsätzlich wie ein typisches Überwachungs Sci-Fi Adventure und ist es leider auch. Die Umsetzung der Geschichte wirkt recht lieblos. Oftmals kann man ohne die Geschichte zu kennen schon erahnen was als nächstes passiert. Dies tut dem Spielspaß jedoch keinen Abbruch.

Der rote Faden

Ein Wallrun, ein Sprung und ein Schlag ins Gesicht. So oder so ähnlich kann eines ihrer Moves ausschauen. Faith und ihre Parkourfähigkeiten sind das spielbestimmende Element. Im weiteren Spielverlauf schaltet Ihr neue Techniken frei, wie z. B. das Abrollen nach einem hohen Sprung oder einen Greifhaken mit dem man sich durch die Welt schwingen kann. Schneller werdet Ihr dadurch nicht, aber dafür macht es mehr Spaß.

Mittels einer Karte und der Runner’s Vision könnt Ihr euch durch die Stadt Glass und durch Missionen lotsen. Die Runner’s Vision wird als ein roter Faden aus Rauch über die Welt gelegt, um Euch auf einen möglichen Weg zum Ziel zu führen. Der angezeigte Weg ist jedoch nicht der Einzige und meistens auch nicht der Schnellste. Kreativität hilft euch dabei die Welt zu entdecken. Weitere Farbkleckse in der freien Umgebung markieren Nebenquestgegenstände oder kleine Geheimnisse. Augen also offen halten…

Open-World

Im Gegensatz zum Vorgänger, welches im Spielprinzip geradlinig ist, bietet Mirror’s Edge Catalyst eine offene Karte zum Erkunden. Diese bietet unter anderem Nebenquestfiguren, die einen ganzen Tag darauf warten, um von Faith angesprochen zu werden. Es gibt sehr viel zu entdecken, selbst wenn es nur eine einfache Liefermission ist oder ihr zu einem bestimmten Ort laufen müsst.

Auf der Entdeckungsreise während den Missionen oder auch beim Erkunden von Glass City trefft ihr gelegentlich auf einige Securities von KrugerSec. Diese kann man zwar mit coolen Kampfmöglichkeiten vom Dach befördern, notwendig ist es jedoch nicht. Die KI ist nicht unbedingt die Hellste.

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Fazit

Die Neuerungen zu Mirror’s Edge Catalyst bringen eine Aufwertung des ursprünglichen Spielmix aus Rennen, Springen und Kämpfen hinzu. Das Spiel enttäuscht durch eine eher träge Story, jedoch macht das Gameplay das allemal wett. Man kann Stunden verbringen indem man verschiedene vorgegebene oder aus der Community erstellte Strecken im Time Trial läuft. Ein netter No-Brainer ist das Spiel allemal, jedoch reicht es aus unserer Sicht nicht für mehr.

Pro/Con

plusRunner’s Vision verwandelt den Spieler in Parkour Profis
plusHochpolierte Stadt und Umgebung
plusViele Strecken zu entdecken

minusSchwache Story
minusKI wirkt lieblos umgesetzt
minusWenig Abwechslung

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