Huawei Nova: Mittelklasse-Android mit guter Kamera im Kurztest

(Bild: Übergizmo)

Anstelle des Mate 9 hat Huawei auf der IFA in Berlin das Smartphone Nova vorgestellt. Was aussieht wie ein Nexus 6P ist über weite Strecken eher der Mittelwert des Huawei P9 und P9 Lite. Mehr dazu in unserem Kurztest.

Huawei Nova

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(Bild: Übergizmo)

Huawei Nova-Kurztest im Video

Nova steht eigentlich für „neuer Stern“. Neu? Tatsächlich erinnert das vorgestellte Huawei-Smartphone aber rein äußerlich eher ans 2015 erschienene Gemeinschaftsprojekt mit Google, dem Nexus 6P. Das liegt nicht nur am Aluminium-Unibody, sondern auch an der schwarzen Kameraleiste hinten. Na gut, im Vergleich zum Nexus, das auf eine Bildschirmdiagonale von 5,7 Zoll kommt, misst das Display der IFA-Neuheit lediglich 5 Zoll und kommt mit einem angenehm abgerundetem Gehäuse des Multi-Curved-Design. Die Vorderseite wird komplett von einer spiegelnden Glasfläche bedeckt, unten mittig befindet sich außerdem das Huawei-Logo. Insgesamt ein sehr hochwertig wirkendes Design.

Auf die 5 Zoll-Bildschirmfläche bringt Huawei – wie zu erwarten – ein LCD-Panel mit Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Bildpunkten. Das entspricht einer Pixeldichte von 441 ppi. Auch die mögliche Helligkeit des Bildschirms macht einen, der Mittelklasse entsprechenden guten Eindruck – wie ein neuer Stern blendet es aber nicht.

Qualcomm-Prozessor im Huawei Nova

Für die notwendige Leistung kommt eine CPU von Qualcomm zum Einsatz. Huawei verbaute ins Nova den Snapdragon 625, der auf acht Kernen mit jeweils bis zu 2 GHz takten kann. Gemeinsam mit 3 GByte Arbeitsspeicher sorgte das in unserem Kurztest für flüssige Wiedergaben und schnelles Öffnen von Apps.

Den internen Speicher gibt Huawei mit 32 GByte an. Glücklicherweise lässt sich dieser aber auch erweitern, sofern der entsprechende Slot nicht für eine zweite SIM-Karte genutzt wird. Außerdem unterstützt das Nova den neuen USB-Typ-C und besitzt einen Huawei Fingerprint 3.0 an der Rückseite mit zahlreichen eigenen Features. Die Abmessungen des Nova liegen bei 141 mal 69 mal 7,7 Millimeter, das Gewicht beträgt laut Herstellerangaben 146 Gramm.

(Bild: Übergizmo)

Fingerprint 3.0 im Huawei Nova (Bild: Übergizmo)

Mit 3.020 mAh wirkt der Akku nicht zu knapp bemessen. Wie lange sich damit tatsächlich das Smartphone betreiben lässt, können wir natürlich noch nicht genau sagen. Leider lässt sich der Akku des Huawei Nova aber nicht wechseln.

Lies auch: Huawei P9 kommt im Test auf 4,5 von 5 Sternen

Als Betriebssystem kommt natürlich Google´s Android 6.0.1 zum Einsatz, verfeinert durch die EMUI-Oberfläche von Huawei. Dass das Gerät irgendwann auf das neue Android Nougat upgedatet wird, scheint wahrscheinlich.

Wie beim Huawei P9 löst die rückseitige Kamera (f/2.2) des Huawei Nova mit 12 Megapixel auf, an der Front schafft es 8 Megapixel. Erste Testbilder belegen: die Kamera macht einen recht guten Job und kann Videos sogar in 4K-Auflösung aufzeichnen. Das hat es dem P9 übrigens voraus. Dafür besitzt das P9 aber zwei rückseitige Kameras, das Nova nur eine. Wie sich die Kamera des P9 schlug, könnt ihr in unseren Vergleichsvideos prüfen: Huawei P9 vs Samsung Galaxy S7 / Edge oder auch Huawei P9 vs LG G5

(Bild: Übergizmo)

EMUI 4.1 im Nova (Bild: Übergizmo)

Für 379 Euro soll das Nova in den nächsten Wochen erscheinen. Zur Farbauswahl stehen Gold, Silber und Grau. Kein Rosé oder Pink für die Damen? Doch, aber nicht in Deutschland. Huawei wird auch ein Nova Plus mit 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale und vergleichbarer Technik anbieten. Ob es diese Version auch nach Deutschland schafft, ist noch unklar. Deutlich günstiger, aber vergleichbar ausgestattet ist im Übrigen das Huawei P9 Lite. Mehr dazu könnt ihr in unserem Testbericht nachlesen.

Huawei Nova im Video

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